ZÄHLBARES: Energie ist Elfter und könnte Siebenter werden / Nullspiele Seltenheitswert / Jena der Krösus

Energie Cottbus ist nach vier Spieltag in der Regionalliga auf dem 11. Tabellenplatz gelandet. Das Torverhältnis lautet mit 4:3 positiv. Nach dem ersten Sieg auswärts beim BFC Dynamo müssen die Lausitzer nun am Sonntag um 13,30 Uhr die Nachholepartie beim FC Schöneberg 05 austragen (schon 13,30 Uhr). Gewinnen die Gäste das Mittagsspiel, stießen sie sogar auf den siebenten  Rang vor. Allerdings sind die Norddeutschen bisher in zwei Partien  zu Hause ungeschlagen.

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Krösus der 18er-Liga ist der FC Carl Zeiss Jena. Die Thüringer setzten sich überraschend souverän an die Spitze. Sie haben alle fünf Partien gewonnen und sind mit 12:0 Toren ohne Gegentreffer geblieben. Das ist ein Rang für den Meisterschaftsfavoriten. Mit fünf Punkten Rückstand  im Nacken befinden sich Lok Leipzig, Hertha BSC II und RB Leipzig II ein  Trio in der Verfolgerspur.

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Die Cottbuser Treffer erzielten Stein, Knechtel, Viteritti und Förster. Die Rangliste der Liga wird mit vier Erfolgen  vom Auerbacher Ratifo angeführt. Sieben Spieler brachten es auf je drei Tore.

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Energie Cottbus hat bisher 17 Spieler eingesetzt. Alle vier Punktebegegnungen  fanden von  Trainer Wollitz mit Meyer, Baude, Kruse und Viteritti Berücksichtigung. Je einmal spielten Müller, Czyborra und Jeschke.

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Vorzeitig vom Platz mussten  vom Tabellenelften Förster (Gelb-Rot) und Karbstein (Gelb-Rot) . Je zwei Verwarnungen kassierte Kruse, je eine Baude, Stein, Putze und Weidlich.

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Den bisher höchsten Sieg verbuchte der BFC Dynamo am ersten Spieltag mit 5:0 gegen Fürstenwalde.

 

Erst vier Auseinandersetzungen von  insgesamt 44 endeten ohne Tore 0:0.


Levy Doppelmeister : Nach Sprint auch Keirin

Die Olympia-Teilnehmer von Rio de Janeiro haben bei den 130. Deutschen Meisterschaften im Bahnradsport in Cottbus das Niveau maßgeblich bestimmt.

Sprint-Olympiasiegerin Kristina Vogel (Siegerin Teamsprint, Sprint), Miriam Welte (500-m-Zeitfahren), Emma Hinze (Keirin), Charlotte Becker (Punktefahren), Lisa Klein (Einerverfolgung), Maximilian Levy (Sprint, Keirin), Roger Kluge (Punktefahren) und Joachim Eilers (1000-m-Zeitfahren) unterstrichen in Cottbus ihre gute Form und nahmen jeweils mindestens einen Titel mit in den verdienten Urlaub.

 

Am letzten Tag der fünftägigen Titelkämpfe mit 46 Entscheidungen wurden nochmals mehrere Medaillensätze in der Eliteklasse vergeben. Die Erfurterin Kristina Vogel (Team Erdgas.2012)  siegte im Sprint der Frauen vor Emma Hinze vom RSC Cottbus und Daniela Gaß vom RSV Rülzheim. Im Keirin der Männer sicherte sich Maximilian Levy  (Team Erdgas.2012) wie im Vorjahr das Double. Nach seinem Sprint-Sieg lag der Cottbuser im Keirin vor Jan May und Marc Jurczyk (beide Turbine Erfurt). Nach dem Urlaub muss Levy nochmal zur Operation seiner Schulter.   Im Scratch der Frauen ging der Meistertitel an Alina Lange (Verein Cölner Straßenfahrer) vor Gaß und Michaela Ebert (SC DHfK Leipzig). Bei den Männern siegte der Cottbuser Max Kanter vom LKT Team Brandenburg vor Ex-Weltmeister Lucas Liss (Unna/rad-net ROSE-Team).Am späten Samstagabend hatten sich zudem Nico Heßlich und Achim Burkart (Cottbus/Achern) von den Maloja Pushbikers die Meisterschaft im Zweier-Mannschaftsfahren gesichert.

 

Wermutstropfen : Gähnende Leere im Stadion. Sonntag bei den Finals saßen geschätzte 130 (!) Besucher auf der Tribüne.


Südost-Fußball : Zweiter Krieschow-Sieg / Lübben zieht Storkow aus : 8:0 / Wacker schwächelt

FUSSBALL : Regionalliga  :BFC Dynamo - FC Energie Cottbus 1:2

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Brandenburgliga. Guben Nord- Ludwigsfelde 1:2, Stahl Brandenburg – Krieschow 2:3.

Tabelllenspitze: 1. Waltersdorf 6, Krieschow 6,….15. Guben

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Landesliga Süd : Wacker Cottbus - Fürstenwalde II 1:1, Lübben – Storkow 8:0, Erkner – Guben 7:0, Burg - Schöneiche II 1:2, Eisenhüttenstadt – Wildau 0:2, Briesen – Kolkwitz 0:0, Hohenleipisch – Vetschau 2:0, Briesen – Blankenfelde 0:1

Tabellenspitze : 1. Lübben 6, 2. Hohenleipisch 6, 3. Blankenfelde 6,…7.Brieske, 8. Guben….10. Wacker Cottbus...

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Landesklasse Süd :  Hohenleipisch II – Altdöbern 1:1, Drebkau – Döbern 1:1, Spremberg – FSV Lauchhammer 5:1, VfB Cottbus – Luckau 4:2, Herzberg – Guhrow 1:0, Großräschen – Peitz 1:1, SV Lauchhammer – Schlieben 1:1, Friedersdorf – Liebenwerda 1:4.

Tabellenspitze: 1.Herzberg 6, 2. Liebenwerda 4, 3.Peitz 4, 4. Cottbus 4…

 

Jugend : Bundesliga A : Kiel - Energie 0:2 (0:1). FCE : 9. Kiel 13. ohne Punkt. ; B - Regionalliga: Bores Dresden - Energie Cottbus.  


Maximilian Levy verteidigt Sprint-Titel

Im Sprint der Männer verteidigte der Cottbuser Maximilian Levy (Foto-Team Erdgas.2012) erfolgreich bei den 130. deutschen Bahnmeisterschaften in Cottbus seinen Titel. Der WM-Neunte von Rio de Janeiro im Sprint besiegte im Finale Tobias Wächter (Schweriner SC) nach zwei Läufen. Die Bronzemedaille ging an Eric Engler (Cottbus/Track Team Brandenburg) nach einem 2:0-Erfolg gegen Robert Förstemann (Gera).
Hattrick für das rad-net ROSE Team: Das Quartett hat bei den 130. Deutschen Meisterschaften im Bahnradsport in Cottbus am Samstag zum dritten Mal in Folge den Titel in der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung gewonnen. Die Mannschaft mit Maximilian Beyer (Berlin), Leif Lampater (Rosenheim), Lucas Liss (Unna) und Marco Mathis (Tettnang) siegte im Finale in guten 4:08,891 Minuten gegen das LKT Team Brandenburg (4:10,101). Platz drei ging an das LKT Team Brandenburg II (4:19,293).
 Im Punktefahren der Frauen siegte Olympia-Starterin Charlotte Becker (Berlin/Hitec Products) mit 30 Zählern und verwies Tatjana Paller (Equipe Velo Oberland/24) und Lisa Küllmer (RSC Cottbus/23) auf die Plätze.


Rekorde auf der Cottbuser Zementpiste

Südostsport hat aus seinem Archiv die Bahnrekorde von der Cottbusr Piste zusammengestellt.  Die Werte des Italieners Collinelli stammen aus dem Weltcup 1996 in Cottbus und sind so im „Radsport“ im Resultatspiegel gedruckt.

 

Bahnrekorde Cottbus-Männer

 

200 m fliegend : Robert Förstemann (RSC) 2013 : 9,790

 

1000 m: Stefan Nimke (Schwerin) DM 2010 : 1:02,669  - NEU DM 2016 : Eilers (Chemnitz) 1:01,837

 

4000 m: Andrea Collinelli (Italien) WC 1996 : 3:42,360

                Jens Lehmann 1988 : 3:42;360       

 

Teamsprint : Enders, Niederlag, Eilers 2016 : 59,628

                      Dowkins, Mitschell, Webster Neuseeland : 59,628

 

4000 m Mannschaft: Bellis, Burke, Swift, Kennaugh (GroßBrit) EM 2007 : 4:12,196

 

 

FRAUEN

 

200 m fliegend : Anna Meares (Austral) . GP 2012 : 10,769

 

500 m Zeit: Miriam Welte (Kaiserslautern) DM 2014 : 34,423

 

3000 m Zeit: Eickhoff (USA) 1995 WC : 3:41,82

 

Teamsprint: Kristina Vogel, Doreen Hinze   DM 2014 : 45,857

 

4000 m Verfolgung : Palles, Stock, Kattinger, Ossyra (LV Bayern) DM 2014 : 5:00,824


Endlich : Nach drei Remis ein Sieg / Ziegenbein der entscheidende Passgeber / Energie nun im Mittelfeld

 Energie Cottbus kann nun doch noch gewinnen. Ausgerechnet beim alten Rivalen setzten sich die Lausitzer mit 2:1 (0:1) durch. Immerhin traten die Lausitzer mit einer dezimierten Elf ohne die Abwehrspieler Knechtel (Kreuzbandriss) und Karbstein (gesperrt) an. Dann kam noch der plötzliche Ausfall den zentralen Abwehrspielers Stein hinzu, der Donnerstag nach Vater wurde. So mußte Claus Dieter Wollitz die gesamte hintere Abwehrreihe neu formieren.

In der ersten Halbzeit hatten die Gäste im Jahnsportpark gegen früh störende Dynamos auch zu knabbern. Kay Pröger hämmerte in der 25. Minute die Kugel nach einem Eckball unter die Latte des Cottbuser Tores. Obwohl Cottbus nicht in Schockstarre verfiel, bestimmten die Berliner die Szene. An einen späteren Cottbuser Auswärtssieg war zunächst nicht zu denken.  Doch es kam anders als man dachte. Cottbus drehte die Partie und stürmte zur Freude der 1000  mitgereisten Cottbuser Fans. In dieser Offensivwende spielte Ziegenbein (Foto) eine hervorstechende Rolle. Zu beiden Cottbuser Treffer lieferte er die Passvorlagen. Das aufmunternde 1:1 markierte Viteritti (57.). Dem setzten die Roten noch eins drauf. 20 Minuten später schaffte Förster den Vorsprung. Zu diesem Zeitpunkt waren die Cottbuser im Gegensatz zur ersten Halbzeit gut drauf  und ließen nichts mehr anbrennen. Berlin-Trainer Rydlewicz geriet mit seiner Truppe, die in den letzten Partien nicht mehr die starken Leistungen Anfang der Meisterschaft fortsetzen konnte. aufs Abstellgleis. Da halfen auch drei Auswechslungen in der Schlussphase nichts. Vom BFC musste dann noch in der 90. Minute mit Gelb-Rot ein Spieler vom Feld. Energie und die frohen Cottbuser Anhänger   konnten einen verdienten Dreipunktgewinn mit ins Heimgepäck nehmen

 

Cottbus : Meyer - Czyborra, Jeschke, Matuwila, Baude -  Gehrmann, Kruse - Weidlich, Vieritti, Ziegenbein - Förster (90+1 Mamba. ) Z: 3307


Energie Cottbus mit erstem Sieg : 2:1 beim BFC Dynamo

Hinze deutsche Meisterin


 Emma Hinze ist neue Deutsche Meisterin im Keirin. Im Teamsprint der Männer setzte sich das Trio vom Track Team Brandenburg mit Eric Engler, Robert Förstemann und Robert Kanter durch und in der Mannschaftsverfolgung der Frauen sicherte sich das Team Stuttgart den Titel.

Die deutsche Nachwuchssprinterin und mehrfache Welt- und Europameisterin bei den Juniorinnen, Emma Hinze (RSC Cottbus), hat sich souverän im Keirin-Finale vor ihren Konkurrentinnen durchgesetzt. Den zweiten Platz belegte Daniela Gaß (RSV Rülzheim) und Jo Ellen Look (Schweriner SC) fuhr auf den dritten Platz. Weltmeisterin Kristina Vogel war nicht am Start und Miriam Welte, die gestern noch im 500-Meter-Zeitfahren siegreich war, reiste vor dem Rennen krankheitsbedingt ab.

 

Bereits in der Qualifikation hatte das Track Team Brandenburg die schnellste Zeit gefahren und traf im Finale auf das Sprintteam Thüringen mit Richard Aßmus, Marc Jurczyk und Jan May. Mit über einer Sekunde Vorsprung verwiesen Förstemann & Co. die Thüringer auf den Silberrang. Im Kleinen Finale fuhren der LV Brandenburg und der Schweriner SC gegeneinander. Kurios: Kurzfristig hatte Ausdauerspezialist Roger Kluge seine Teilnahme mit Maximilian Levy und Sascha Hübner zugesagt und wurde belohnt. Das Trio holte Bronze.Roger Kluge setzte noch eins drauf. In seiner Spezialdisziplin Punktefahren sicherte sich der Cottbuser den Titel. 

SOS - Litfaßsäule : Vom 26. - 28.8.2016

FUSSBALL : Regionalliga  :BFC Dynamo - FC Energie Cottbus; am Freitag um 19 Uhr.

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Brandenburgliga. Guben Nord- Ludwigsfelde, Stahl Brandenburg - Krieschow.

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Landesliga Süd : Wacker Cottbus - Fürstenwalde II, Lübben - Storkow, Erkner - Guben, Burg - Schöneiche II. Eisenhüttenstadt - Wildau, Briesen - Kolkwitz, Hohenleipisch - Vetschau, Briese - Blankenfelde.

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Jugend : Bundesliga A : Kiel - Energie; B - Regionalliga: Bores Dresden - Energie Cottbus. 

 

Erste Entscheidungen bei der DM in Cottbus / Neue Bahnrekorde / Kluge Zweiter über 4000 m

Marco Mathis hat bei den 130. Deutschen Meisterschaften im Bahnradsport in Cottbus die Nachfolge von Domenic Weinstein angetreten. Der 23-Jährige aus dem rad-net ROSE Team siegte am Donnerstag in der 4000-Meter-Einverfolgung in Abwesenheit von Olympiastarter Weinstein, der sich 2014 und 2015 den Titel geholt hatte.

Mathis schlug im Finale in Bahnrekordzeit von 4:31,544 Minuten Straßen-Profi Roger Kluge aus Cottbus (4:31,889). Kluge hatte bei den Olympischen Spielen in der vergangenen Woche in Rio de Janeiro noch Platz sechs im Omnium belegt. Bronze holte Leon Rohde (Wedel) in 4:36,997 Minuten.

 In der 3000-Meter-Einerverfolgung der Frauen ging der Titel erstmals an Lisa Klein (Saarbrücken/Cervelo). Die Ersatzfahrerin der Olympischen Spiele und Qualifikations-Schnellste setzte sich im Finale in 3:48,892 Minuten gegen Tatjana Paller (Equipe Velo Oberland) durch, die 3:59,007 Minuten benötigte. Platz drei ging an Lisa Küllmer (RSC Cottbus).

 

 Im 1000-Meter-Zeitfahren ging der Sieg an Weltmeister Joachim Eilers aus Chemnitz, der in 1:01,837 Minuten einen neuen Bahnrekord aufstellte. Platz zwei belegte Eric Engler (Cottbus/1:03,864) vor Marc Jurczyk (Erfurt/1:04,515). Bei den Frauen setzte sich im  500-Meter-Zeitfahren Ex-Weltmeisterin Miriam Welte vom 1. FC Kaiserslautern durch. Die Olympia-Dritte von Rio im Teamsprint siegte in 35,265 Sekunden vor Emma Hinze (RSC Cottbus/36,205) und Lisa Klein (37,333). 


Topspiel im Jahn-Sportpark / Traditionen aufeinander / Das Treffen der ehemaligen Energie-Trainer / Wollitz: „Wollen gewinnen“

 Als Topspiel wird die Partie BFC Dynamo gegen FC Energie Cottbus ausgewiesen. Von der Geschichte dieser beiden 50jährigen Klubs ohnehin, aber auch in der Regionalliga Nordost geht es um Punkte für den Wettbewerb um das Vorderfeld. Die Berliner mit dem Ex-Energie-Cotrainer Rene Rydlewicz ohnehin, der mit sieben Punkten und der ansehnlichen Torquote von 10:3 zu den Aufstiegskandidaten zählen will. Die Cottbuser reisen ein wenig als Außenseite in den Jahn-Sportpark. Hier wird die Begegnung um 19 Uhr angepfiffen. Rund sollte es gehen beim Wiedersehen auch zwischen den beiden Trainer Peter Wollitz als Heißblütler und dem ruhigeren Kollege Rene Rydlewicz. Die Berliner waren letztens nicht so im Tritt, wollen aber nun auf eigenem Terrain  den Anschluss zum Vorderfeld festhalten. Wollitz dagegen hat natürlich die gleichen Dreipunkteabsichten, zumal die Lausitzer ja noch auf den ersten Sieg warten. Bisher stellten sich ja die Lausitzer mit drei nicht befriedigenden Remis in  der neuen Meisterschaft vor.

CD Wollitz proklamierte vor der Partie: „Wir können gewinnen“. Er schöpft diese Erkenntnis wohl aus zahlreichen Spielbeobachtungen der Berliner. Ob die Lausitzer diesmal den Verlauf besser durchstehen als in  der Anfangsphase der Meisterschaft bleibt abzuwarten. Leider sind die Cottbuser von der Verletztenhexe verfolgt. Am härtesten schmerzt Cottbus der monatelange Ausfall von Verteidiger Philipp Knechtel nach seinem Kreuzbandriss im Jammerpokalspiel in Lübben (2:1 für Cottbus). Mit Malte Karbstein fällt ein gesperrter Akteur aus. Dann bangen die Gäste noch um die Einsätze von Kevin Weidlich und Joshua Putze. Das nagt natürlich an dem nicht gerade üppigen Spieleraufgebot der Lausitzer, die in den Aufstellungsvariationen weiter eingeschränkt sind. So hat diese Freitagauseinandersetzung wohl keinen Favoriten, aber vielleicht Energie Cottbus im Vorteil. Immerhin haben sich rund 1000 Lausitzer Schlachtenbummler Karten für den alten Schlager zur Berlinreise gebucht. Das kann eine günstige Rückenstärkung sein und ist Indiz dafür, dass die Elf von   den Fans nicht im Stich gelassen wird.

 

Im Reisetross der Cottbuser wird sich ein Gast mit Lasse Schüler befinden, der aber noch in  Zivil erscheinen muss. Der von Wacker Nordhausen angereiste Probeverteidiger bewirbt sich derzeit um einen Vertrag in der Lausitz. Jochen Hansen


Die anderen und wir

 

Die fünf Cottbuser Olympiastarter in Rio de Janeiro werden in Szenekreisen wohl immer im Gespräch bleiben. Sie haben die rotweiße Fahne der Stadt in dem südamerikanischen Land hochgehalten und damit allein die olympische Idee an der Spree gefestigt: Ohne allerdings die Hoffnungen auf einen Medaillengewinn zu erfüllen. Radsprinter Maximilian Levy und Mehrkämpfer Roger Kluge nachten  ihren Ärger des ungenügenden Abschneidens nach Herzen öffentlich Luft! Ausreden gelten nicht. Gut so, nur wer selbstkritisch  seine Leistungen bewertet, schafft die Basis für das Ausmerzen alter Fehler und sät Hoffnung auf Besserung. Besonders Levy hatte sich nach seinem erfolgreichen Auftritt 2012 in London mit zwei Medaillen ein anderes Abschneiden in Südamerika  ausgedacht. Wo liegt der Hase im Pfeffer?

Die unbefriedigende Ausbeute des Cottbuser Quintetts in Rio ohne Medaille führt aber nicht über all zu kritischen Anmerkungen. Die Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe sieht für ihr Cottbuser „Team eine tolle Leistung angesichts der Nominierung“. Mirko Wohlfahrt als Leiter der Außenstelle des Olympiastützpunktes Brandenburg spricht von einem großen „Erfolg der Mannschaft“. Bei diesen Meinungen kommt der Verdacht nahe, das Abschneiden schönzureden, Schwächen im Umfeld zu negieren.

Eine Erklärung wäre auch, warum Überraschungssieger Christoph Harting eine Plakette im Cottbuser Weg des Ruhms  für seinen Olympiasieg erhält. Harting ist als Spreewaldburger 1990 in der Cottbuser Klinik geboren worden und wurde von Ralf Lauenroth (SC Cottbus) als ersten Trainer bis zur 11. Klasse der Lausitzer Sportschule ausgebildet. Zum Weltklassemann aber reifte Harting beim SC Charlottenburg  fünf Jahre unter Trainer Torsten Schmidt. Ihn in  die Cottbuser Reihe der Medaillengewinner zu platzieren erscheint doch als Alibiausweis für diese Maßnahme. Von Handballer Tobias Reichmann ist in  dieser Hinsicht keine Rede. Der in Ostberlin geborene Nationalspieler spielte von 2004 bis 2008 unter väterlicher Führung des Meistertrainers Peter Melzer beim LHC Cottbus.

Warum die Stadt eine Extrawurst für die drei Radsportler des RSC Cottbus brät und Emma Hinze, Stephanie Pohl und Maximilian Levy vom RSC Cottbus separat nach ihrer Rückkehr empfängt, der RK Endspurt seine Giganten Trixi Worrack, Roger Kluge und Hennig Bommel auf der Radrennbahn bei den deutschen Meisterschaften ehrt, ist nicht nachvollziehbar. Die gemeinsame Ehrung der Sportler aus beiden Klubs wäre ein Zeichen der Zusammenarbeit. Das sie im Hinblick auf Olympische Spiele notwenig ist, zeigte auch Rio wieder. In Cottbus muss endlich erkannt werden, das eine selbstkritische Haltung zu den Vorgängen der erste Weg zum Verändern der Situation sein kann. Außerdem besteht Sport nicht nur aus Siegern, schon gar nicht bei den Jugendspielen der Welt. Die Teilnahme zählt, wie einst der französische Baron Pierre de Coubertin philosophierte. Die beim FC Energie Cottbus jahrelang vorherrschende Schönfärberei sollte um Gottes Willen nicht in andere Bereiche des Cottbuser Sports Einzug halten.

 

Hajo Schulze 


Von Rio nach Cottbus / Levys letzter Start 2016 / Worrack und Kluge schauen zu

Knapp eine Woche nach Ende der Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen geht es für die Bahnfahrer schon wieder um Medaillen: bei den 130. deutschen Meisterschaften auf der Radrennbahn in Cottbus. Nachdem vor zwei Jahren der RSC Cottbus die Ausrichtung übernahm, ist diesmal der RK Endspurt 09 Cottbus Gastgeber. Grund ist der 20. Jahrestag der Wiedergründung des Vereins am 8. August 1996. Die Meisterschaften werden in 46 Disziplinen aller Altersklassen von der Jugend bis zur Elite der Frauen und Männer ermittelt. Die Entscheidungen der Elite fallen konzentriert an drei Abenden (Beginn 18.00 Uhr) und in einer Nachmittagsveranstaltung am Sonntag.

Die deutschen Olympia-Starter haben fast geschlossen ihr Kommen nach Cottbus angekündigt, ob und in welchen Wettbewerben gestartet wird, entscheidet sich sicher in den meister Fällen kurzfristig. „Ich bin auf jeden Fall am Start. Das bin ich auch meinem Team schuldig. Es wird aber der letzte Start in diesem Jahr“, sagte Lokalmatador Maximilian Levy, der für das Team Erdgas.2012 startet. Trixi Worrack und Roger Kluge, zwei der drei RK-Endspurt-Olympiastarter in Rio neben Verfolger Henning Bommel, planen zumindest einen Abstecher zum Stiftungsfest. Bommel wollte seinen Start noch nicht zusagen.

 

Ex-Weltmeister Stefan Bötticher aus Chemnitz, der aufgrund einer hartnäckigen Muskelverletzung die WM und die Olympischen Spiele verpasst hatte, wird auch bei den nationalen Titelkämpfen fehlen.Gefordert sind deshalb im Sprint-Bereich hinter den etablierten Kräften vor allem die Anschlusskader wie Erik Balzer, Eric Engler (beide Cottbus), Robert Förstemann (Berlin) und Maximilian Dörnbach (Erfurt). Aus diesem Kreis werden sich Starter rekrutieren, die vom 19. bis 23. August mit der EM auf der WM-Bahn von 2015 in Paris in die neue Saison starten. 


Brieske deklassierte Frankfurt / Burg ging gegen Hohenleipisch ein

Mit unterschiedlichen Resultaten warteten die Mannschaften des Südostbereichs in der 1. Landespokalrunde auf. Über die Magerkost vom FC  Energie beim 2:1-Sieg gegen den Siebtklässler Lübben wurde berichtet. Brieske streckte sich mit allen  Siegesfasern  und feuerte den 1.FC Frankfurt 5:0 aus dem Rennen. Im  Lausitzer Duell Buirg gegen  Hohenleipisch  hatte  die Benkenschützlinge aus dem Spreewald nichts zu lachen- Sie gingen zwischen den Fließen mit 0:6 ein. Weitere Ergebnisse:

VfB Cottbus - Blankenfelde 1:2, Wacker - Stahl Brandenburg 1:2, Vetschau - Ludwigsfelde 2:0, Lübbenau - Werder 1:2, 1.FC Guben - Eisenhüttenstadt 0:3. 


Energie mit Fortuna im Koffer / Sieg erst spät durch Elfer / Energie grenzte an der Blamage

Energie Cottbus ist als haushoher Favorit in der 1.Landespokalrunde eine Runde weitergekommen. Mit 2:1 (1:1) gewannen die Viertligisten beim Landesligavertreter Grün Weiß Lübben die Partie. Doch die Leistung können sich die Cottbuser hinter den Spiegel stecken. Nur mit Glück sind sie an einer Verlängerung und damit Blamage vorbeigeschrammt. Über sich hinaus wachsende Spreewaldstädter verunsicherten eine schlecht disponierte Cottbuser Mannschaft. Das sie nur durch einen Strafstoß von  Kapitän Marc Stein (Foto) in der 88. Minute gewann und Trainer Wollitz in den Schlussminuten gleich zweimal auswechseln musste um etwas Zeit herauszuholen, spricht  für die brenzlige Situation der Gäste. Vor 1500 Zuschauern entgingen sie einer Blamage. Beobachter bekamen angesichts dieser mäßigen Leistung im Hinblick auf die Meisterschaft Angst.

Der erstmalig in  einem Pflichtspiel eingesetzte Nattermann brachte die Rotweißen  schon  in der 11. Minute in  Führung. Das ging auf den angestrebten Kurs des Viertligisten. Doch eine knappe Viertelstunde später überwand Müller den Cottbuser Ersatzkeeper Spahic zum Ausgleich. Dieses Remistor fuhr den Cottbusern derart in die Glieder, dass sie über weite Strecken von der Rolle kamen. Eine souveräne Leistung  für die Energieelf in der Folgezeit blieb aus. Mit Glück manöverierte sich der Gast dann in die nächste Runde. Viermal Gelb für die Cottbuser, wie leider immer wieder zu sehr diskutierfreudig mit dem Schiedsrichter - auch Wollitz kann es nicht lassen ! – spricht gegen den Sieger.

Torfolge: 0:1 Nattermann (11,), 1:1 Müller (24.), 1:2 Stein (88. Strafstoß).

 

Cottbus: Spahic – Knechtel (90. Jeschke), Stein, Baude, Matuwila – Müller, Viteritti (26. Mamba), Ziegenbein, Kruse, Gehrmann – Nattermann (91. Czybora). 


FCE  Favorit in Lübben / Mit Nattermanns Debüt ? /1. Pokalrunde

Die 1. Landespokalrunde sieht den FC Energie Cottbus in einer Pflicht. Die Auswärtspartie am Samstag (15 Uhr) beim Landesligisten  Grün Weiß Lübben muss gewonnen werden. Der Drittligaabsteiger stellt sich in diesem Jahr den Landespokalsieg als Pflicht. Damit ist er dann in der 1. DFB-Pokalrunde mit einem lukrativen Entgelt. In der vergangenen Saison gab es ein böses Erwachen, als die Lausitzer in der vierten Runde in Luckenwalde in der Verlängerung scheiterten. Um dem vorzubeugen, haben die Cottbuser die Spreewaldstädter unter die Beobachtungslupe genommen, damit böse Überraschungen ausbleiben.

Cottbus muss ohne die Verletzten Putze und Weidlich auskommen.  Vielleicht setzt Wollitz im Angriff erstmalig Nattermann neben Mamba ein. Das Tor soll für den zuverlässigen Meyer Ersatzkeeper Spahic wegen der Eingewöhnung im Team hüten. Lübben erwartet die Cottbuser im Stadion der Völkerfreundschaft.

 

Weitere Begegnungen  der 1. Landespokalrunde mit Teams aus dem Südostbereich : VfB Cottbus – Blankenfelde, Kolkwitz – Babelsberg (23.8.), Wacker Cottbus – Stahl Brandenburg, Brieske – 1. FC Frankfurt, Vetschau – Ludwigsfelde, Lübbenau – Werder, Burg – Hohenleipisch, 1. FC Guben – Eisenhüttenstadt. 


Levy scheiterte auch im Keirin / Hoffnungslauf raus/ Cottbuser Riostarter ohne Medaille


ZÄHLBARES : Energie kann nicht schießen / Drei Remis – 13. ! – Jena mit weißer Weste

 

Nah drei Spielen rangiert Drittligaabsteiger Energie Cottbus an 13. Stelle. Sauschlecht Dreimal Unentschieden. Geht noch. Aber Energie schießt keine Tore. Erst zweimal trafen die Lausitzer ins Schwarze (Stein, Knechtel) . Luckenwalde (1), Neustrelitz (1) und Meuselwitz (0) erzielten bei vier Partien weniger als die erst dreimal in Aktion getretenen  Cottbuser. Sie können nicht schießen, denn im bisherigen Verlauf waren viele satte Chancen vorhanden. Nur zwei konnten durch Abwehrspieler (!)  Stein und Knechtel verwandelt werden. Zu wenig, um vorne mitzumischen. Der 13. Platz ist bedenklich, liegt an der Grenze des Abstiegsfeldes. Die Teams von den  Positionen 14 – 17. steigen am Ende dann ab, wenn von  oberen Klassen andere Teams eingegliedert werden müssen. Die Regionalliga verlassen muss auf alle Fälle der 18. und damit Tabellenletzte. Die Ausnahmeerscheinung der Liga ist Carl Zeiss Jena. Die Thüringer führen souverän das Achtzehnerfeld mit vier Siegen in allen vier Partien und 8:0 Treffern an . Jena als einige Elf ohne Gegentor.

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Aktuell bester Torschütze ist Ratifi  Auerbach, der allein alle vier Treffer  des jetzigen Achten erzielte. Mit drei Toren sind Starke (Jena), Ziane (Lok Leipzig) und Pfingsten (Nordhausen) auf der Lauer.

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In der Fairnesstabelle schneiden die Lausitzer schlecht ab. Förster und Karbstein flogen schon nach Gelb-Roten Karten vom Platz. Hinzukommen noch vier verwarnte Spieler. Regelverstöße helfen also nicht weiter.

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Im Landespokal müssen die Cottbuser am kommenden Samstag beim Landesligisten Grün Weiß Lübben antreten. Weiterkommen ist hier angeordnet. Das nächste Punktspiel bestreitet Energie dann gegen BFC Dynamo am Freitag (26.8. – 19 Uhr) in Berlin. Eine Woche später kommt dann Meuselwitz am Samstag nach Cottbus.


Roger Kluge hatte „keine Beine“ /  Cottbus bleibt ohne Riomedaille

Roger Kluge konnte seine Enttäuschung nur mühsam verbergen. Beim Olympiasieg des Italieners Elia Viviani (207 Punkte) verpasste der 30-jährige Cottbuser Endspurtfahrer als Sechster die erhoffte Medaille im Mehrkampf Omnium mit 167 Zählern deutlich. Knackpunkt war wie bei den Olympischen Spielen 2012 das Ausscheidungsfahren am Ende des ersten Tages. Das Kapitel Bahn und Olympia ist für den Vize-Weltmeister und Giro-Etappensieger aber noch nicht komplett abgehakt.

Roger Kluge, wie fällt Ihre Rennbilanz aus?
Ich bin nicht gerade happy. Natürlich hatte ich mir mehr erhofft, aber mehr war nicht drin. Schade. Ich habe einfach nicht die Beine gehabt. Es hat in jedem Rennen ein bisschen gefehlt.  Glückwunsch an allen Dreien auf dem Podium.
 
Sie machen seit Jahren erfolgreich den Spagat zwischen Bahn und Straße. Wird man Sie im kommenden Winter wieder im Oval sehen?
Wenn es zeitlich passt, zum Beispiel beim Sechstagerennen in Berlin, gerne. Es hängt vom Team ab und wie geplant wird. Meine neue Profi-Mannschaft Orica ist offen für die Bahn. Australien ist eine Bahnnation. Die Weltcups und WM lasse ich aber aus, ich möchte mal wieder einen Winter ohne Weltreisen verbringen.

Und ganz hinten scheint schon die Sonne über Olympia 2020 in Tokio für Sie?
Klar. Es gibt wieder erste Gerüchte, dass sich das Programm ändert und Rennen dazukommen, die mir mehr liegen. Wie das Madison. Ich werde in zwei Jahren sehen, was die interne Konkurrenz macht. Wenn ich noch das Level und den Spaß habe, werde ich Olympia sicher ein viertes Mal angehen.

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Cottbus also bleibt ohne Rio-Medaille. Am heutigen Dienstag steigt noch Maximilian Levy ins Keirinrennen ein. 


Drittes Spiel – drittes Remis / Nur 1:1 gegen Viktoria Berlin / Cottbus mit vielen Fehlern / Trainer Wollitz entgleiste am Mikro  / Karbstein  runter

 Energie Cottbus kommt nicht aus den Puschen. Der Drittligaabsteiger begnügte sich im eigenen Stadion der Freundschaft mit einem gerechten 1; 1 (1:1) gegen die weiterhin ungeschlagene Elf von Viktoria Berlin. Dem 1:0 durch Knechtel in der 28. Minute nach einem Eckball folgte fast postwendend der Ausgleich mit einem Kopfball von Trianni (32.). Immerhin 5200 Zuschauer, eine beachtliche Zahl für die Regionalliga und einer Direktübertragung  durch den rbb, sahen dann eine spielerisch sehr limitierte zweite Halbzeit. Das Geschehen bot kaum noch Chancen und der Gastgeber musste sich spielerisch hinter den technisch abgeschliffenen wirkenden und hart agierenden Hauptstädtern verstecken. Warum der Cottbuser Trainer Dieter Wollitz da in dem Abschlussinterview des rbb die Contenance

verlor, bleibt unverständlich. Diese Mikrofonvorstellung bewies die jetzt schon ausgebrochene Nervosität bei den Lausitzern. Mit erst  drei Punkten  und  einem 13. Tabellenplatz in Nähe des Abstiegskellers stehen die Cottbuser auch mehr auf einem morschen  Ast. Da kann man nur auf Besserung hoffen, wofür am 28. August beim wieder ins Stolpern gekommenen BFC Dynamo Möglichkeiten sind. Am 11.9. geht es dann an der Spree gegen Meuselwitz weiter.

Mit erst zwei erzielten Toren weist die Bilanz auch aus, wo der Hase im Cottbuser Pfeffer liegt: Kaum  Tore. Gab es noch in der letzten Partie serienweise Chancen (von Mamba ungenutzt), so konnte ein Plus in dieser Hinsicht gegen recht versierte Berliner nicht herausgeholt werden. Mamba war im Wesentlichen auf  Eis gelegt und Gehrmann musste noch vor der Pause durch Ziegenbein ersetzt werden. Aber der Neuzugang aus Halle konnte nichts richten. Insgesamt blieb es ein chancenarmes Spiel, das

 von den tief stehenden Gästen klug geführt wurde. Aber auch Meyer  wurde in letzter Konsequenz nicht ernsthaft gefordert. Das Energie nach einer mit Augenzwinkern  noch vertretbaren ersten  Halbzeit im zweiten Abschnitt immer wieder Stückwerk lieferte, war für den erste  Sieg nicht die Voraussetzung. Ein gefährlicher Kopfball von Marc Stein in der Schlussviertelstunde gehörte zu den sehenswerten  Aktionen der Cottbuser. Das Knechtel das Führungstor schoss, bleibt bemerkenswert. Die Deckung ist nicht nur relativ stabil sondern auch scharf im gegnerischen Strafraum. Das war am Sonntag von  den Offensivkräften nicht gerade zu sagen. Wie Cottbus zum Finale noch in Schwulitäten geriet, wurde mit dem taktischen Foul von Karbstein bewiesen, der in der 90. Plus 2. Minute Rot-Gelb sah. Im dritten Spiel der zweite Platzverweis für die Lausitzer. Da geht noch einige schief im  Wollitz-Team, das endlich besser auf die Beine kommen muss.

Cottbus: Meyer – Baude, Knechtel, Stein, Karbstein – Weidlich (85. Müller Punktspielpremiere), Putze (57. Förster), Viteritti, Kruse – Gehrmann (39. Ziegenbein), Mamba. T: 1:0 Knechtel (28.), 1:1 Trianni (32.). Z: 5205.

Die anderen Ergebnisse: Berliner AK – Meuselwitz 1:0, Neugersdorf – Lok Leipzig 1:2, Fürstenwalde Bautzen 0:0, Luckenwalde – Schönberg 1:1, Hertha II – BFC Dynamo 1:0, Neustrelitz – Auerbach 0:1, Nordhausen – RB Leipzig II 5:0 !!!, Jena – Babelsberg 3:0. Tabellenspitze: 1. Jena 12 Punkte, 2. Lok Leipzig 10…  Hajo Schulze - Foto: FCE.


Wieder nur remis für Energie Cottbus: 1:1 gegen Viktoria Berlin /Gerechter Ausgang in mäßiger Partie . Karbstein noch vom Platz


Nächste Pleite : Levy im Sprint raus

Cottbuser Olympioniken warten weiterhin auf eine Medaille in Rio. Nun ist auch der Cottbuser Maximilian Levy im Sprintturnier gescheitert. Mit einem neunten Platz musste der Hoffnungsträger alle Aussichten begraben. Levy schied gegen den Australier Matthews aus. Bereits im Teamsprint war der Lausitzer mit der Mannschaft gescheitert. Stephanie Pohl (ebenfalls RSC Cottbus) scheiterte in der Mannschaftsverfolgung. Cottbuser Chancen liegen nun  nur noch bei Levy im Keirin, Roger Kluge (Endspurt) im Omnium . Die Olympiahoffnungen haben sich aus Cottbuser Sicht nicht erfüllt. 


SOS-Niederlausitzer Fussball : Fehlstart von Wacker / Brieske fetzt

FUSSBALL. 4. Liga : FC Energie Cottbus – Viktoria Berlin1:1

+

Brandenburgliga : Eisenhüttenstadt – Guben Nord 1:0;: Krieschow –Eberswalde 3:0.

+

Landesliga Süd: Vetschau – Brieske 0:8, Wildau – Briesen 1:1, Schöneiche II – Eisenhüttenstadt 2:2, Guben – Burg 2:0, Storkow – Erkner 1:1, Blankenfelde – Wacker 3:2, Kolkwitz – Hohenleipisch 2:3; Sonntag: Fürstenwalde II – Lübben.

+

Landesklasse Süd : Altdöbern – Friedersdorf 2:1, Liebenwerda – Großräschen 2:2, Peitz – Lauchhammer 3:0., Schlieben – Herzberg 3:4, Guhrow – VfB Cottbus 0:0, FSV Lauchhammer – Drebkau 3:0, Döbern – Hohenleipisch II 2:1.

+

 

U 19: Bundesliga : FC Energie Cottbus – Hertha BSC Berlin  0:2 (22., 29. !).


Energie mit voller Pulle ? / Doppelspitze Förster – Mamba möglich / Zwei Ungeschlagene treffen sich

 

Energie Cottbus gegen Viktoria Berlin. Beide Mannschaften konnten am Mittwochspieltag pausieren, treten also unter gleichen Voraussetzungen am Sonntag an. Cottbus und die Berliner blieben an ihren beiden ersten Partien ungeschlagen. Die Viktorianer allerdings mit einem Sieg und einem Unentschieden liegen an 6. Position, Cottbus mit zwei Remis auf dem 13.Platz mit schon   sieben Punkten Rückstand zum drei Siege besitzenden Spitzenreiter Jena. Der Cottbuser Trainer Wollitz will aber von einem Blick auf die Tabelle nichts wissen. „Keine Aussage in  diesem frühen Meisterschaftsstadium“, sagt er. Doch sieben Punkte Rückstand wollen erst wieder einmal zusammengeläppert werden. Deshalb wäre es schon wichtig, das am Sonntag ab 14,05 Uhr im Stadion der Freundschaft mehr als ein Unentschieden herausspringt. Nur ein Sieg heiligt die Gemüter und bringt die Cottbuser besser auf den Kurs in Richtung Tabellenspitze.

 

„Wir brauchen eine hohe Sprint- und Laufbereitschaft gegen Viktoria“ ist sich Wollitz als Voraussetzung für einen vollen Heimerfolg sicher.  Wichtig aber wird sein, dass die Lausitzer endlich Tore schießen und nicht nur mit einer Feldüberlegenheit sich ein Alibi verschaffen. Deshalb besteht die Möglichkeit, Cottbus mit voller Offensivkraft zu erleben. Das wäre eine Doppelspitze mit Benjamin Förster und Streli Mamba, deutet der Cottbuser Trainer an. Der hält sich sonst wie immer sehr zurück. Da Bernhard nach einem kurzen Gastspiel die Zelte schnell abbrach und Cottbus ohne eine Partie verließ – offensichtlich gab es Disziplinschwierigkeiten – wollen die Lausitzer die bis Monatsende noch offene Transferliste nutzen. Zwei starke Spieler im Mittelfeld und für den Angriff wären sicher ein Plus für die junge Elf, die ja  Schwierigkeiten für  erfolgreichen Treibstoff auf der neuen Rollbahn hatte. Aber ist im Marktgeschehen noch etwas ein Spielerschnäppchen zu haben? Das Feld scheint doch ziemlich sondiert zu sein. Die Quoten stehen am Sonntag auf Gastgebersieg. Viktoria Berlin gilt ein wenig als Außenseiter. Dennoch: Ein Kinderspiel wird das Kassieren der drei erwarteten Punkte nicht. jh – foto : hjs


Puck flitzt wieder / Eisbären fraßen die Füchse / Kooperation mit Berlin

Der Puck rutscht wieder auf dem Eis. 2700 Fans erlebten  am Freitagabend den Saisonauftakt mit der Testpartie Weißwasser Füchse gegen Eisgären Berlin. Das DEL-Mitglied  spielte als höherklassiger Gegner seine Stärken voll aus und „fraß“ die Füchse mit einem 8:1 (2:1-5:0-1:o)  auf. Ein e klare Überlegenheit der Hauptstädter aber war ja ohnehin zu erwarten. Doch der Saisonauftakt diente vor allem auch zu einer feierlichen Kulisse beim Abschluss des Kooperationsvertrages zwischen den beiden Klubs. Weißwasser trägt am 19. August beim polnischen Extraligisten Janow die nächste Testpartie aus.


Hohe Trauben : Enttäuschung für die Cottbuser in Rio. Maximilian Lewy scheiterte mit der Teammannschaft im Sprint schon in der Zwischenrunde ! Stephanie Pohl stieg  zeitig in der Mannschaftsverfolgung aus. 


SOS – Litfaßsäule : Vom 12. – 14.8.2016

FUSSBALL. 4. Liga : FC Energie Cottbus – Viktoria Berlin; am Sonntag um 14 Uhr im Stadion der Freundschaft.

+

Brandenburgliga : Eisenhüttenstadt – Guben Nord (Freitag); Samstag: Krieschow –Eberswalde.

+

Landesliga Süd: Vetschau – Brieske, Wildau – Briesen, Schöneiche II – Eisenhüttenstadt, Guben – Burg, Storkow – Erkner, Blankenfelde – Wacker, Kolkwitz – Hohenleipisch; Sonntag: Fürstenwalde II – Lübben.

+

U 19: Bundesliga : FC Energie Cottbus – Hertha BSC Berlin; am Samstag um 12 Uhr im Südstadion.

+

 

EISHOCKEY: Testspiel: Füchse Weißwasser –Eisbären Berlin; am Freitag 18 Uhr.


Frust und Lust des Stefan Wiesner

Weltklasse-Fallschirmspringer Stefan Wiesner ist in den  letzten Tagen der Gefühle durch Lust und Frust gegangen. Gar nicht zufrieden war der Bundeswehrsoldat bei den Militär-Weltmeisterschaften  im russischen Kubinka. In der Disziplin Einzelspringen belegte der Cottbuser nur einen sechsten Platz. „Sechs Zentimeter Abweichung bei acht Sprüngen reichen eben bei der internationalen Konkurrenz auf einen Podestplatz nicht aus“, resümierte  der Oberfeldwebel. Auch im Stilspringen mit verkürztem Programm kam nur Rang 8 heraus. So hatte Stefan Wiesner auch in der Kombination knapp eine Bronzemedaille verpasst. So blieb das Resümee unter den Erwartungen. Immerhin hatte de Cottbuser bei den Militärweltmeisterschaften in den letzten 15 Jahren immer eine Einzelmedaille mit nach Hause genommen.

 

Lust kam dann aber im Urlaub auf. Natürlich auch hier nicht ohne Fallschirmspringen. „Wir hatten in der Familie Grund zum Feiern“, berichtet Stefan. „Zusammen mit meinem Sohn im, Tandem absolvierten wir den  4000. Sprung meiner Mutter über dem Stettiner Haff“. Das Foto zeigt eine eindrucksvolle Studie. Dr. Carola Wiesner, Mitglied des Präsidiums vom Brandenburgischen Landessportbund, war in ihren Zeiten als Leistungssportlerin mehrfache Weltmeisterin. Ihr verstorbener Mann holte acht WM-Titel nach Cottbus. 


Nur Jena hielt die Ohren steif / Alle drei Partien gewonnen /Bautzen und Luckenwalde ohne Punkt

Der Mittwochspieltag in der Regionalliga Nordost brachte diese Resultate :

Meuselwitz - Neustrelitz 0:0, RB Leipzig II - Luckenwalde 3:0, Auerbach - Fürstenwalde 1:3, Babelsberg - Neugersdorf 5:2, Bautzen - Jena 0:1, Lok Leipzig - Nordhausen 2:1, BFC Dynamo - AK Berlin 1:1.

Nur Jena hat bisher alle drei Spiele gewonnen. BFC Dynamo musste sich gegen den Berliner AK mit einem Remis begnügen. Die Schützlinge von Trainer Rydlewicz aber bleiben Zweiter.RB Leipzig II und Lok Leipzig sind der Spitze mit auf den Fersen.  Ohne Punkt  Bautzen und Luckenwalde. Der spielfreie FC Energie rangiert nach drei Runden auf dem 13. Platz.


ZÄHLBARES: Nur noch Drei mit zwei Siegen / Auch Drei ohne Punkte / FCE ungeschlagen – aber kein Sieg

Nach zwei Spieltagen ist die Tabellenspitze geschrumpft. Nur noch drei Vertretungen gewannen beide Partien: BFC Dynamo, Jena und Nordhausen. Ebenfalls drei Vertreter holten noch keinen Punkt: Neustrelitz, Bautzen, Luckenwalde. Energie Cottbus ist zwischenzeitlich erst einmal Tabellenzwölfter. Die Cottbuser sind zwar ungeschlagen, aber mit zwei unbefriedigenden Remis auch ohne Sieg.

Die Torschützenliste wird nach den ersten  beiden Runden von Ziane (Lok Leipzig) angeführt. Er traf dreimal. Dahinter folgen sechs Spieler mit je zwei Treffern. Einziger Cottbuser nach insgesamt 180 Minuten ist Marc Stein, ein Abwehrspieler. Neben ihm vertraut Trainer Wollitz auch auf Baude, Knechtel, Karbstein und Torhüter Meyer als Deckungsasse  in gleicher Besetzung in den beiden ersten Partien. Energie Cottbus zog in den ersten  beiden Partien 11900 Zuschauer an (bei Lok Leipzig 6289) und daheim gegen RB Leipzig II 5655. Dagegen gibt es ganz mies besuchte Spiele. Das Berliner Stadtderby Berliner AK gegen Viktoria Berlin sahen nur 469 zahlende Besucher.

 

Die englische Woche in der Nordostliga bringt am Mittwoch diese Partien : Meuselwitz (13.) –Neustrelitz (17.), RB Leipzig II (6.) – Luckenwalde (18.), BFC Dynamo (1.) – Berliner AK (14.) – Trainerduell zwischen den Ex-Cottbusern Rydlewicz kontra Baumgart; Babelsberg (10.) –Neugersdorf (7.), Lok Leipzig ((4.) – Nordhausen (3.), Bautzen (16.) – Jena (2.), Auerbach (10.) – Fürstenwalde (15.), Die Partien Viktoria 89 gegen Hertha II auf den 21.8. und Schönberg  - Energie auf den 4.9. sind verlegt worden. joha


Worrack lange in der Spitze – Dann 43. / Mittwoch Zeitfahren

Der schwere Kurs in Rio erwies sich dann doch am Sonntag für die Lausitzer Straßenrennfrauen als zu schwierig. Trixi Worrack aus Dissen bei Cottbus fuhr auf dem 43. Rang ein, neben ihr gleich die Forsterin Romy Kasper (44.). Während die Neißestädterin voll ihre Kraft in den Dienst der Mannschaft stellte, gehörte Worrack mit zu den aktiven Fahrerinnen des Feldes. Sie schaffte es bis zum Schlussanstieg 20 km vor dem Ziel in de Spitzengruppe mitzufahren. „Während ich auf den flachen Teilen immer hoffnungsvoll im Feld lag, spürte ich am Berg meine Verletzung schon“, bemerkte die 34jährige Sorbin. Sie war 2012 in London 33. im Einzelfahren geworden. 2008 Athen und 2012 Peking jeweils 24. für die Dissenerin.  Am Mittwoch gibt es in Brasilien wieder Chancen für die Lausitzer Asse. Das Einzelzeitfahren der Frauen steht auf dem Programm. In dieser Disziplin war Worrack vor vier Jahren in London Neunte geworden. 


Trio führt ungeschlagen / BFC Dynamo mit Ballermännern / 12. FC Energie / Trio ohne Punktgewinn


Starkes LKT-Team / Sobolla siegte / 21 Verfolger am Hinterrad

Die Fahrer des LKT-Teams Brandenburg erwiesen sich  beim 55. Lausitzer Radklassiker Cottbus – Görlitz – Cottbus wie erwartet stark. So beendete Carl Sobolla als Sieger das U 23-Bundesligarennen nach 4:4014 h für die 197 km. Das ist ein Durchschnitt auf der flachen Rennstrecke von 42,2 km/h. Der Sieger spürte im Finish in der Sachsendorfer Hegelstraße eine Verfolgergruppe von 21 Fahrern in seinem Hinterrad. 21 Jäger  wurden mit nur sechs Sekunden Rückstand am Ziel gemessen.

 

Darunter befanden sich mit Robert Kessler (7.), Christian Koch (16.) und Jasper Frahm (22.) weitere Männer des Lausitzer Teams. Mit Soballa, Kessler und Koch sicherte sich das LKT-Team auch die Mannschaftswertung. Nach fünf Rennen in Cadolzburg, Chemnitz, Streufdorf, Spremberg und am  heutigen Sonntag in Cottbus ist Carl Soballa von der LKT-Mannschaft als Siebenter bester der Brandenburger Auswahl. Die Gesamt-Einzelwertung wird von Jan Tschernostar vom Rad-Net-Rose-Team angeführt.  97 Fahrer kamen in die Einzelwertung. Bundesliga Frauen: 1. Lisa Küllmer (Koga Ladies; Gesamt : 1. Beate Zemmer (Solar Frauen).jh


Mamba der Chancentod / Er allein  hätte das Spiel entscheiden können / Energie überlegen – aber wieder nur Remis / Zuschauer waren wohl nicht zufrieden: Immerhin 5600 Cottbuser

Geht das schon wieder los? Auch im zuweiten Spiel der Regionalliga Nordost gibt es für den Drittligaabsteiger FC Energie Cottbus nur ein Unentschieden: 0:0 im eigenen Stadion gegen die Boys vom RB Leipzig II. In der vorigen  Woche hatte es ein 1:1 bei Lok Leipzig gegeben. Die spielerisch ordentlich agierenden  Messestädter wurden im Großen und Ganzen von motiviert in die Zweikämpfe gehenden Gastgebern in den meisten Strecken beherrscht. Aber

die erzwungene Feldüberlegenheit erwies sich als brotlose Kunst. Chancen bester Güte konnten nicht verwertet werden. Der fleißige Streli Mamba besaß allein  eine Handvoll supergünstiger Gelegenheiten, erwies sich aber im Abschluss als ABC-Schütze. Der Chancentod schlechthin. Dem Försterersatz aber allein  das Versagen zum erhofften und auch möglichern  Sieg in die Schuhe zu schieben, wäre nicht korrekt. Kein Cottbuser Spieler nahm den gegnerischen Kasten mit einem Volltreffer ins Visier. Viteritti beispielsweise schloss seine Offensivhandlungen oft mit Luftnummern ab. Die Kernschwäche hing den Lausitzern wie Klötzer an den Beinen. So wird wohl der vor dem Spiel von Trainer Wollitz geäußerte Wunsch „Die Zuschauer mögen zufrieden nach Hause gehen“ kaum in Erfüllung gegangen sein. Ein Heimsieg war die Parole!

Der Gastgeber wies erneut eine relativ stabile Abwehrarbeit nach. Die „jungen Bullen“ konnten eigentlich den Cottbuser Keeper Meyer nur einmal mit einem Fernschuss in der ersten Halbzeit fordern, ansonsten blieb es für die mit 20 Fans (!)  angereisten Bundesligareservisten bei einigen „Halbchancen“. Wenngleich die Hausherrn den Takt angaben, viele Aktionen erstickten  auch an  technische Mängel.  Ungenaues Passspiel bremste relativ oft den  Vorwärtsgang und ließ den Reservisten in Ballbesitz klommen. So richtig rund rollte das Cottbuser Spiel nicht. Der Elf fehlte ein Regisseur mit ordnenden Fähigkeiten.

In einer Woche stellen sich die Rotweißen wieder ihren stimmungsvollen eigenen Fans vor. Da Cottbus das Mittwochauswärtsspiel gegen Schönberg verlegt bekam, kommt am Samstag Viktoria Berlin an die Spree. Ist wohl klar, dass die Lausitzer hier die Hoffnungen mit einem ersten Sieg erfüllen wollen. Aber so einfach ist das nicht. Die Regionalliga zeigt  ihre kantigen Seiten. Da hilft nur eins: Chancen nutzen! Im Fußball zählen Tore, denn da gibt es nicht vom Punktrichter Gutschriften für eine feldüberlegen geführte Partie.

Cottbus: Meyer – Karbstein, Knechtel, Stein, Bude – Putze (73. Ziegenbein), Kruse, Viteritti, Gehrmann, Weidlich – Mamba. Z: 5655

 

Nach dem 1:0 am Freitag von Wackerhausens zweitem Sieg  gegen Neugersdorf gab es am Samstag im Berliner Duell AK Berlin gegen Viktoria Berlin ein 1:1. - Jochen Hansen – Foto:  Björn Ziegenbein  gab nach der Freitagverpflichtung eine Viertelstunde seinen Einstand bei den Cottbusern. Eine Bewertung des neuen Offensivmannes kann es noch nicht geben. Foto: Hajo Schulze  


Energie Cottbus kommt nach satten Chancen über ein mageres 0:0 gegen die Reserve vom RB Leipzig daheim nicht hinaus


Vizeweltmeister in Kahsel / Neumann Spitze

Paul Neumann vom Lausitzer Golfclub in Kahsel-Golzig  erreichte mit dem Deutschen Team bei den 11. Gehörlosen Golfweltmeisterschaften ( WDGC-World  Deaf Golf Championships)  in Kopenhagen den 2. Platz. „Wir sind natürlich stolz auf unser Mitglied und freuen uns, einen Vizeweltmeister in unseren Reihen zu haben“, betonte Clubvorsitzender Dr. Frank Käßner.  Das ist der größte sportliche Erfolg in der 21jährigen Club-Geschichte!  Der Lackierermeister aus Spremberg war bereits in diesem Jahr bei den deutschen Meisterschaften der Gehörlosen im Einzel Dritter geworden


Sieben  Cottbuser in  Rio / Smiel fuhr 2012 mit / London 2012 holte Lewy zwei Medaillen

Aus Cottbus werden  fünf Sportler bei den Olympischen Spielen in Rio starten. Das ist eine Version vom „Südostsport“. Als Kriterium gelten die Geburt in Cottbus und Umgebung, in einem Cottbuser Heimatverein und Training in Cottbus und Umgebung. Andere Auffassungen sollten nicht gelten. Immer wieder wird Toni Martin als Cottbuser Starter bezeichnet. Der Zeitfahrweltmeister hat nur einige Tage nach der Geburt in Cottbus gelebt und dann seine Heimatstadt verlassen. Ähnliches gilt für die beiden Hartings  im Diskuswerfen. Sie stammen aus Burg und haben die Kinder- und Jugendsportschule Cottbus  besucht, sie aber  vor Abiturabschluß Richtung OSC Berlin verlassen. So ergibt sich diese Cottbuser Namensliste 2016: Stephanie Pohl (Radsport), Emma Hinze (Radsport), Maximilian Lewy (Radsport), Roger Kluge (Radsport), Trixi Worrack (Radsport), Luis Brethauer (Radsport) und Christian Diener (Schwimmen). Sie gehören dem RSC Cottbus, Endspurt Cottbus und dem PSV Cottbus an. Damit wären sieben astreine Cottbuser in Brasilien am Start. Radsprinter Lewy kam durch eine Hintertür des Reglements zum Ticket. Weil der Bund Deutscher Radfahrer das Kontigent für die Straßenfahrer nicht ausschöpfte, startet er in Rio erst im Straßenrennen und nimmt dann seine Paradedisziplinen Keirin und Sprint in Angriff.  Nach welchen Kriterien der Deutsche Olympische Sportbund die Zuordnung der Athleten vornimmt, bleibt ein Buch mit sieben Siegeln.

 

Zu DDR-Zeiten kamen die Athleten vorwiegend aus dem SC Cottbus. In Seoul 1988 nahmen 9  Sportler an den Olympischen Wettkämpfen teil. Darunter Leichtathleten, Schwimmer, Radsportler, Turner. Erster Cottbuser bei Olympischen Spielen war Hermann Smiel, der im Straßenrennen 1912 in Stockholm startete (Bester Deutscher), Uwe Grabe gilt als erster Starter des SC Cottbus in Mexiko 1968 (Kugel-7.). Bei den letzten Spielen 2012 in London bewarben sich  acht  Starter um die Medaillen. Drei Nominierte aus Cottbus wurden allerdings nicht eingesetzt. Aus der britischen Hauptstadt brachte nur Lewy für Cottbus Medaillen  mit. ( Keirin-2., Teamsprint-3.). 


Die Zuschauer sollen zufrieden sein – Das heißt Energie-Heimsieg

 

Nun müssen sich die Cottbuser Energiekicker im ersten Heimspiel beweisen. Nach dem nicht überschwänglichen Auftakt mit einem 1:1 bei Lok Leipzig steigen die Lausitzer gegen die Reserve des RB Leipzig ein. Sie hat ihr Auftaktspiel gegen die zweite Mannschaft von Hertha BSC gewonnen. Die Boys aus der Messestadt vom Brauseclub kommen also mit einer gewissen Rückendeckung in das Stadion der Freundschaft. Trainer Dieter Wollitz gibt die Devise aus: „ Die Fans sollen zufrieden nach Hause gehen“.  Diese Verschlüsselung ist nur so zu verstehen: Es muss ein Heimsieg her. Alles andere wäre wohl auch eine kleine Enttäuschung, wenngleich die Ansprüche an die völlig neu formierte Energieelf nicht so hoch gestellt werden dürfen.

Im Gegensatz zum Leipziger Spiel dürften personelle Veränderungen im einheimischen Team nur geringfügig ausfallen. Die einzige, auch noch durch Wollitz unbeantwortete Frage, ist die Besetzung des Sturmleaders. Benjamin Förster musste bekanntlich in der Messestadt im Finish nach der 2. Gelben Karte weichen und fehlt damit. Um die zentrale Angriffsposition gibt es also ein wenig Rätselraten. Ob die Cottbuser dennoch ein wenig umformieren bleibt abzuwarten. Putze, Baude und Kruse hatten beim Auftaktspiel erhebliche Anpassungsschwierigkeiten .Aber auch hier ist Geduld gefragt.

Wie SOS meldete, ist der aus Halle gekommene Offensivspieler Björn Ziegenbein (Foto: FCE)verpflichtet worden. Mit einem Einsatz vom Start weg ist kaum zu rechnen, aber auf der Bank sitzen könnte der Transferspieler vielleicht schon und im Falle aller Fälle einen kurzfristigen Einstand geben.

Energie wird eine bessere Form als gegen Lok Leipzig aufweisen müssen, denn die Gästeboys kommen mit viel Eifer und Spielfreude im Hinblick auf einen Platz in der Bundesligaelf ihres Klubs  nach Cottbus. Trainer Wollitz schätzt die Gäste ohnehin als eine „Robuste und temporeiche Elf ein“. So kann sich Cottbus auf ein Spiel gefasst machen, das auch ein hartes Herz in den Zweikämpfen erfordert, um oft in den Ballbesitz zu kommen.

 

Der 2. Spieltag in der Regionalliga Nordost ist über drei Tage verteilt . Freitag. Nordhausen – Neugersdorf; Samstag : Berliner AK – Viktoria Berlin, Energie Cottbus – RB Leipzig  (13,30 Uhr Stadion der Freundschaft); Sonntag :  Hertha II – Schönberg, Neustrelitz – BFC Dynamo, Bautzen – Babelsberg, Jena – Auerbach, Luckenwalde – Lok Leipzig, Fürstenwalde – Meuselwitz. Jochen Hansen


Neuer Mann : Offensiver Ziegenbein

Der FC Energie Cottbus hat seinen Kader für die Regionalliga-Saison

2016/2017 erweitert und Björn Ziegenbein verpflichtet. Der zentrale

Mittelfeldspieler Spieler unterschrieb einen Vertrag bis Juni 2019.

„Björn Ziegenbein ist technisch versiert, spielstark und schlägt

gefährliche Standardsituationen. Er soll unserer Offensivabteilung

zusätzliche Impulse geben“, so Pele Wollitz.

Nach den Profistationen TSV 1860 München, SV Wehen Wiesbaden

und F.C. Hansa Rostock stand Björn Ziegenbein zuletzt beim

Halleschen FC unter Vertrag. Für die Saalestädter stand er in der

vergangenen Saison elf Mal auf dem Platz. Insgesamt blickt der

Dreißigjährige auf 55 Zweitligaspiele zurück, kam in der dritthöchsten

deutschen Spielklasse bereits 115 Mal zum Einsatz und erzielte dort 23

 

Tore und bereitete 20 vor.


Philipp Boy tanzt Tango, Quickstepp und Walzer – Skiprofi sein Teammann

Die einstige Cottbuser Turngröße Philipp Boy versucht sich in einem neuen Metier. Der 29jährige Finanzberater weilt gegenwärtig in Köln und bereitet sich in den  Studios beim Fernsehsender RTL auf die neue RTL-Tanzshow vor. Sein Teamkollege ist der Profiskirennfahrer Benedikt Mayer, der für Deutschland bei den Olympischen Spielen  2014 im Freestyl startete. Auch  Boy besitzt ja Olympiaerfahrungen, war Vierter in Peking (2008)  und 2012 in London (2012) Siebenter mit der deutschen Mannschaft im Kunstturnen.

„Ich wurde vom Sender angesprochen, an dieser Herausforderung mit der Bezeichnung „Dance, Dance, Dance“ teilzunehmen“, betonte der einstige Turnstar am Donnerstag gegenüber dem „Südostsport“. „Wir trainieren unter Leitung von Profichoreographen. Ich habe viel aus mich  herausgeholt und bin fast wieder so fit wie zu meiner besten Zeit im Turnen. Ich finde mich auf dem fremdem Terrain gut zurecht und habe meinen Körper im rhythmischen Takt“.

 

Worum geht es bei dieser Sendung? Die Paare müssen einige der größten Musikvideos und bekanntesten Filmszenen aller Zeiten möglichst originalgetreu nachtanzen. „Die Cottbuser können gespannt sein“, macht der zweifache WM-Zweite 2010 und 2011 im Turnmehrkampf die Zuschauer neugierig. Die erste Sendung strahlt RTL  am 3. September aus. Danach folgt an jedem Freitag die Aufzeichnung der mehrteiligen Staffel. Da darf man gespannt sein, wie sich Boy im Tangoschritt, beim Quickstepp oder Walzer auf dem blanken Parkett bewegt. Jochen Hansen – Foto: hjs


Martina Willing mit Abo bei Paralympics / Fünf Cottbuser nach Rio

Nun ist es auch gewiss : Aus Cottbus vom BPRSV werden fünf Sportlerinnen zu den paralympischen Spielen nach Rio reisen. Die Spiele finden vom 7. bis 18. September statt. Ausschließlich Frauen erhielten ein Ticket. Mit Martina Willing (Leichtathletik-Speerwurf-Foto: hjs)) ist ein Oldie  bei den Wettkämpfen im Zeichen der fünf die Erdteile symbolisierenden Ringe dabei. Ihr werden Medaillenchancen eingeräumt. Ralf Paulo als Cheftrainer des Brandenburgischen Behindertensportverbandes traut einen Treppchenplatz auch Jana Majunke zu. Die Radsportlerin geht ihr sportliches Debüt bei Olympia ab. Weiter nominiert: Kerstin Brachtendorf (Radsport), Alina Rosenberg (Dressurreiten)  und Frances Herrmann (Leichtathletik-Speerwurf). jh


Halbe Million für das Südstadion

Freude beim FC Energie Cottbus. Das Land Brandenburg hilft den Cottbuser Fußballern mit einer halben Million Euro. Das Geld muss zweckgebunden im Südstadion eingesetzt werden. Das Nachwuchsleistungszentrum soll für die jüngsten Kicker  einen Kunstrasenplatz erhalten. Ein kommunaler Akt für die Talenteförderung ! 


Radklassiker mit Schäfer / 55. Cottbus – Görlitz – Cottbus / Sonntagstart in der Hegelstraße

Der Lausitzer Radklassiker Cottbus-Görlitz-Cottbus steht wieder an. Er wird am Sonntag  über 197,5 km gefahren. Start ist um 9,30 Uhr für die Elite in der Sachsendorfer Hegelstraße.  Nach der Wende gegen 11,45 Uhr in der ostsächsischen Stadt Görlitz wird das Fahrerfeld gegen 14,40 Uhr am Start- und Zielpunkt wie seit Jahren in Sachsendorf zurück erwartet. Gastgeber Endspurt 09 schickt mit Stefan Schäfer den dreifachen deutschen Stehermeister mit ins Rennen. Auch die jungen Fahrer des LKT-Teams Brandenburg werden sich wieder mit letztem Einsatz vor den Karren spannen und einen vorderen Platz in dem 16 Team starken Feld ergattern  wollen. Das Rennen gilt wieder als Bundesligarennen der U 23. Wie auch für die Elite der Frauen.  Für diese Wertungen finden bereits am Samstag in Spremberg (13 Uhr) ein Einzelzeitfahren der Frauen und Männer statt.

Das nun schon 55. Traditionsrennen weist eine wechselvolle Geschichte aus. Nicht immer ging es über den Originalkurs und wurde zeitweilig auf die Strecke des Cottbuser Dreieckennens Richtung Drebkau verlegt. Erst 1994 nahmen die Fahrer wieder den alten Flachkurs Cottbus-Görlitz-Cottbus unter ihre Pneus. Eberhard Pöschke hat große Verdienste um dieses bedeutende Lausitzer Radsportereignis. Er holte 2009 den Wettbewerb als deutsche Straßenmeisterschaft der Elite  im Einerfahren nach Cottbus. Mit Martin Reimer vom Gastgeber gewann ein Endspurtfahrer den Titel. Der heutige Omniumspezialist und Olympiastarter Roger Kluge belegte den dritten Rang. Die Dissener Trixi Worrack wurde deutsche Frauenmeisterin der Elite.

Mit Olaf Pollack 1997 und Jan Pokrandt 2003 (verst.) weist die Ergebnisliste weitere Cottbuser Namen aus. Das erste Rennen 1923 gewann der Berliner Anton Orlewicz.

 

Maximilian Walscheid (Team Kuota) trug sich 2015 nach den knapp 200 km in 4:34 h als Gewinner ein. Olympiateilnehmer 2016 Hennig Bommel (Endspurt 09) belegte den vierten Platz. Historie pur !  - Jochen Hansen. – Foto: hjs. Fahrt 2010)


Ridzkowski dankt bei Energie  ab /  Fahle ein Unbekannter

Der Verwaltungsrat des FC Energie Cottbus hat mit Wirkung vom 31. Juli 2016 einen personellen Wechsel im Präsidium vorgenommen. Hagen Ridzkowski bat um Entbindung von seinem Amt, kann den immensen zeitlichen Aufwand dieses Ehrenamts nicht wie erhofft mit seinen  Verpflichtungen als Unternehmer in Einklang bringen. Da ist die Frage erlaubt, ob er das nicht vorher wusste. Ridykowski ist auch Vizepraesident des PSV Forst und Abteilungsleiter Pferdesport. In dieser Eigenschaft leitet er auch die Organisation des mit einem Steherrennen gekoppelten Reit/ und Springturniers im Herbst. Seinen Platz im Präsidium nimmt mit sofortiger Wirkung Werner Fahle (Foto) ein, der als Geschäftsführer der GMB GmbH aus der „Braunkohle“ kommt und über ein exzellentes Netzwerk in die Branche verfügt, teilt der FC Energie mit.


ZÄHLBARES: Rydlewicz-Team mit Paukenschlag: 5:0 / Berliner AK ging ein! / 2,9 Tore je Spiel

Der erste Spieltag in der Regionalliga Nordost : Meuselwitz – Jena 0:2, Babelsberg – Nordhausen 0:2, BFC Dynamo – Fürstenwalde 5:0, Viktoria Berlin – Neustrelitz 3:0, Schönberg – Berliner AK 3:0, RB Leipzig II – Hertha BSC II 2:0, Neugersdorf – Luckenwalde 4:0, Auerbach – Bautzen 2:1, Lok Leipzig – Energie 1:1.

 

Es fielen in der ersten Runde 25 Tore, das ergibt einen Durchschnitt von 2,9 pro Spiel. Auf die Pauke haute der BFC Dynamo. Die Elf vom Ex-Cottbuser Trainer Rene Rydlewicz pustete Fürstenwalde 5:0 weg. Bemerkenswert auch das 4:0 von Neugersdorf mit Trainer Vragel da Silva gegen  Luckenwalde. Der Berliner AK als Mitfavorit bekam gleich die Leviten verlesen und verlor beim Außenseiter Schönberg 0:3.

 

 BFC Dynamo ist erster Tabellenführer vor Neugersdorf  und Viktoria Berlin. Energie Cottbus steht auf dem neunten Rang. Die Lausitzer empfangen am kommenden Sonntag die Reserve des Bundesligisten RB Leipzig, die als Sieger des ersten Spieltages nach Cottbus kommt. Cottbus büßte gleich am ersten  Spieltag einen Spieler ein. Benjamin  Förster sah die gelb-rote Karte.

 

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