Von Rio nach Cottbus / Levys letzter Start 2016 / Worrack und Kluge schauen zu

Knapp eine Woche nach Ende der Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen geht es für die Bahnfahrer schon wieder um Medaillen: bei den 130. deutschen Meisterschaften auf der Radrennbahn in Cottbus. Nachdem vor zwei Jahren der RSC Cottbus die Ausrichtung übernahm, ist diesmal der RK Endspurt 09 Cottbus Gastgeber. Grund ist der 20. Jahrestag der Wiedergründung des Vereins am 8. August 1996. Die Meisterschaften werden in 46 Disziplinen aller Altersklassen von der Jugend bis zur Elite der Frauen und Männer ermittelt. Die Entscheidungen der Elite fallen konzentriert an drei Abenden (Beginn 18.00 Uhr) und in einer Nachmittagsveranstaltung am Sonntag.

Die deutschen Olympia-Starter haben fast geschlossen ihr Kommen nach Cottbus angekündigt, ob und in welchen Wettbewerben gestartet wird, entscheidet sich sicher in den meister Fällen kurzfristig. „Ich bin auf jeden Fall am Start. Das bin ich auch meinem Team schuldig. Es wird aber der letzte Start in diesem Jahr“, sagte Lokalmatador Maximilian Levy, der für das Team Erdgas.2012 startet. Trixi Worrack und Roger Kluge, zwei der drei RK-Endspurt-Olympiastarter in Rio neben Verfolger Henning Bommel, planen zumindest einen Abstecher zum Stiftungsfest. Bommel wollte seinen Start noch nicht zusagen.

 

Ex-Weltmeister Stefan Bötticher aus Chemnitz, der aufgrund einer hartnäckigen Muskelverletzung die WM und die Olympischen Spiele verpasst hatte, wird auch bei den nationalen Titelkämpfen fehlen.Gefordert sind deshalb im Sprint-Bereich hinter den etablierten Kräften vor allem die Anschlusskader wie Erik Balzer, Eric Engler (beide Cottbus), Robert Förstemann (Berlin) und Maximilian Dörnbach (Erfurt). Aus diesem Kreis werden sich Starter rekrutieren, die vom 19. bis 23. August mit der EM auf der WM-Bahn von 2015 in Paris in die neue Saison starten. 


Brieske deklassierte Frankfurt / Burg ging gegen Hohenleipisch ein

Mit unterschiedlichen Resultaten warteten die Mannschaften des Südostbereichs in der 1. Landespokalrunde auf. Über die Magerkost vom FC  Energie beim 2:1-Sieg gegen den Siebtklässler Lübben wurde berichtet. Brieske streckte sich mit allen  Siegesfasern  und feuerte den 1.FC Frankfurt 5:0 aus dem Rennen. Im  Lausitzer Duell Buirg gegen  Hohenleipisch  hatte  die Benkenschützlinge aus dem Spreewald nichts zu lachen- Sie gingen zwischen den Fließen mit 0:6 ein. Weitere Ergebnisse:

VfB Cottbus - Blankenfelde 1:2, Wacker - Stahl Brandenburg 1:2, Vetschau - Ludwigsfelde 2:0, Lübbenau - Werder 1:2, 1.FC Guben - Eisenhüttenstadt 0:3. 


Energie mit Fortuna im Koffer / Sieg erst spät durch Elfer / Energie grenzte an der Blamage

Energie Cottbus ist als haushoher Favorit in der 1.Landespokalrunde eine Runde weitergekommen. Mit 2:1 (1:1) gewannen die Viertligisten beim Landesligavertreter Grün Weiß Lübben die Partie. Doch die Leistung können sich die Cottbuser hinter den Spiegel stecken. Nur mit Glück sind sie an einer Verlängerung und damit Blamage vorbeigeschrammt. Über sich hinaus wachsende Spreewaldstädter verunsicherten eine schlecht disponierte Cottbuser Mannschaft. Das sie nur durch einen Strafstoß von  Kapitän Marc Stein (Foto) in der 88. Minute gewann und Trainer Wollitz in den Schlussminuten gleich zweimal auswechseln musste um etwas Zeit herauszuholen, spricht  für die brenzlige Situation der Gäste. Vor 1500 Zuschauern entgingen sie einer Blamage. Beobachter bekamen angesichts dieser mäßigen Leistung im Hinblick auf die Meisterschaft Angst.

Der erstmalig in  einem Pflichtspiel eingesetzte Nattermann brachte die Rotweißen  schon  in der 11. Minute in  Führung. Das ging auf den angestrebten Kurs des Viertligisten. Doch eine knappe Viertelstunde später überwand Müller den Cottbuser Ersatzkeeper Spahic zum Ausgleich. Dieses Remistor fuhr den Cottbusern derart in die Glieder, dass sie über weite Strecken von der Rolle kamen. Eine souveräne Leistung  für die Energieelf in der Folgezeit blieb aus. Mit Glück manöverierte sich der Gast dann in die nächste Runde. Viermal Gelb für die Cottbuser, wie leider immer wieder zu sehr diskutierfreudig mit dem Schiedsrichter - auch Wollitz kann es nicht lassen ! – spricht gegen den Sieger.

Torfolge: 0:1 Nattermann (11,), 1:1 Müller (24.), 1:2 Stein (88. Strafstoß).

 

Cottbus: Spahic – Knechtel (90. Jeschke), Stein, Baude, Matuwila – Müller, Viteritti (26. Mamba), Ziegenbein, Kruse, Gehrmann – Nattermann (91. Czybora). 


FCE  Favorit in Lübben / Mit Nattermanns Debüt ? /1. Pokalrunde

Die 1. Landespokalrunde sieht den FC Energie Cottbus in einer Pflicht. Die Auswärtspartie am Samstag (15 Uhr) beim Landesligisten  Grün Weiß Lübben muss gewonnen werden. Der Drittligaabsteiger stellt sich in diesem Jahr den Landespokalsieg als Pflicht. Damit ist er dann in der 1. DFB-Pokalrunde mit einem lukrativen Entgelt. In der vergangenen Saison gab es ein böses Erwachen, als die Lausitzer in der vierten Runde in Luckenwalde in der Verlängerung scheiterten. Um dem vorzubeugen, haben die Cottbuser die Spreewaldstädter unter die Beobachtungslupe genommen, damit böse Überraschungen ausbleiben.

Cottbus muss ohne die Verletzten Putze und Weidlich auskommen.  Vielleicht setzt Wollitz im Angriff erstmalig Nattermann neben Mamba ein. Das Tor soll für den zuverlässigen Meyer Ersatzkeeper Spahic wegen der Eingewöhnung im Team hüten. Lübben erwartet die Cottbuser im Stadion der Völkerfreundschaft.

 

Weitere Begegnungen  der 1. Landespokalrunde mit Teams aus dem Südostbereich : VfB Cottbus – Blankenfelde, Kolkwitz – Babelsberg (23.8.), Wacker Cottbus – Stahl Brandenburg, Brieske – 1. FC Frankfurt, Vetschau – Ludwigsfelde, Lübbenau – Werder, Burg – Hohenleipisch, 1. FC Guben – Eisenhüttenstadt. 


Levy scheiterte auch im Keirin / Hoffnungslauf raus/ Cottbuser Riostarter ohne Medaille


ZÄHLBARES : Energie kann nicht schießen / Drei Remis – 13. ! – Jena mit weißer Weste

 

Nah drei Spielen rangiert Drittligaabsteiger Energie Cottbus an 13. Stelle. Sauschlecht Dreimal Unentschieden. Geht noch. Aber Energie schießt keine Tore. Erst zweimal trafen die Lausitzer ins Schwarze (Stein, Knechtel) . Luckenwalde (1), Neustrelitz (1) und Meuselwitz (0) erzielten bei vier Partien weniger als die erst dreimal in Aktion getretenen  Cottbuser. Sie können nicht schießen, denn im bisherigen Verlauf waren viele satte Chancen vorhanden. Nur zwei konnten durch Abwehrspieler (!)  Stein und Knechtel verwandelt werden. Zu wenig, um vorne mitzumischen. Der 13. Platz ist bedenklich, liegt an der Grenze des Abstiegsfeldes. Die Teams von den  Positionen 14 – 17. steigen am Ende dann ab, wenn von  oberen Klassen andere Teams eingegliedert werden müssen. Die Regionalliga verlassen muss auf alle Fälle der 18. und damit Tabellenletzte. Die Ausnahmeerscheinung der Liga ist Carl Zeiss Jena. Die Thüringer führen souverän das Achtzehnerfeld mit vier Siegen in allen vier Partien und 8:0 Treffern an . Jena als einige Elf ohne Gegentor.

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Aktuell bester Torschütze ist Ratifi  Auerbach, der allein alle vier Treffer  des jetzigen Achten erzielte. Mit drei Toren sind Starke (Jena), Ziane (Lok Leipzig) und Pfingsten (Nordhausen) auf der Lauer.

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In der Fairnesstabelle schneiden die Lausitzer schlecht ab. Förster und Karbstein flogen schon nach Gelb-Roten Karten vom Platz. Hinzukommen noch vier verwarnte Spieler. Regelverstöße helfen also nicht weiter.

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Im Landespokal müssen die Cottbuser am kommenden Samstag beim Landesligisten Grün Weiß Lübben antreten. Weiterkommen ist hier angeordnet. Das nächste Punktspiel bestreitet Energie dann gegen BFC Dynamo am Freitag (26.8. – 19 Uhr) in Berlin. Eine Woche später kommt dann Meuselwitz am Samstag nach Cottbus.


Roger Kluge hatte „keine Beine“ /  Cottbus bleibt ohne Riomedaille

Roger Kluge konnte seine Enttäuschung nur mühsam verbergen. Beim Olympiasieg des Italieners Elia Viviani (207 Punkte) verpasste der 30-jährige Cottbuser Endspurtfahrer als Sechster die erhoffte Medaille im Mehrkampf Omnium mit 167 Zählern deutlich. Knackpunkt war wie bei den Olympischen Spielen 2012 das Ausscheidungsfahren am Ende des ersten Tages. Das Kapitel Bahn und Olympia ist für den Vize-Weltmeister und Giro-Etappensieger aber noch nicht komplett abgehakt.

Roger Kluge, wie fällt Ihre Rennbilanz aus?
Ich bin nicht gerade happy. Natürlich hatte ich mir mehr erhofft, aber mehr war nicht drin. Schade. Ich habe einfach nicht die Beine gehabt. Es hat in jedem Rennen ein bisschen gefehlt.  Glückwunsch an allen Dreien auf dem Podium.
 
Sie machen seit Jahren erfolgreich den Spagat zwischen Bahn und Straße. Wird man Sie im kommenden Winter wieder im Oval sehen?
Wenn es zeitlich passt, zum Beispiel beim Sechstagerennen in Berlin, gerne. Es hängt vom Team ab und wie geplant wird. Meine neue Profi-Mannschaft Orica ist offen für die Bahn. Australien ist eine Bahnnation. Die Weltcups und WM lasse ich aber aus, ich möchte mal wieder einen Winter ohne Weltreisen verbringen.

Und ganz hinten scheint schon die Sonne über Olympia 2020 in Tokio für Sie?
Klar. Es gibt wieder erste Gerüchte, dass sich das Programm ändert und Rennen dazukommen, die mir mehr liegen. Wie das Madison. Ich werde in zwei Jahren sehen, was die interne Konkurrenz macht. Wenn ich noch das Level und den Spaß habe, werde ich Olympia sicher ein viertes Mal angehen.

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Cottbus also bleibt ohne Rio-Medaille. Am heutigen Dienstag steigt noch Maximilian Levy ins Keirinrennen ein. 


Drittes Spiel – drittes Remis / Nur 1:1 gegen Viktoria Berlin / Cottbus mit vielen Fehlern / Trainer Wollitz entgleiste am Mikro  / Karbstein  runter

 Energie Cottbus kommt nicht aus den Puschen. Der Drittligaabsteiger begnügte sich im eigenen Stadion der Freundschaft mit einem gerechten 1; 1 (1:1) gegen die weiterhin ungeschlagene Elf von Viktoria Berlin. Dem 1:0 durch Knechtel in der 28. Minute nach einem Eckball folgte fast postwendend der Ausgleich mit einem Kopfball von Trianni (32.). Immerhin 5200 Zuschauer, eine beachtliche Zahl für die Regionalliga und einer Direktübertragung  durch den rbb, sahen dann eine spielerisch sehr limitierte zweite Halbzeit. Das Geschehen bot kaum noch Chancen und der Gastgeber musste sich spielerisch hinter den technisch abgeschliffenen wirkenden und hart agierenden Hauptstädtern verstecken. Warum der Cottbuser Trainer Dieter Wollitz da in dem Abschlussinterview des rbb die Contenance

verlor, bleibt unverständlich. Diese Mikrofonvorstellung bewies die jetzt schon ausgebrochene Nervosität bei den Lausitzern. Mit erst  drei Punkten  und  einem 13. Tabellenplatz in Nähe des Abstiegskellers stehen die Cottbuser auch mehr auf einem morschen  Ast. Da kann man nur auf Besserung hoffen, wofür am 28. August beim wieder ins Stolpern gekommenen BFC Dynamo Möglichkeiten sind. Am 11.9. geht es dann an der Spree gegen Meuselwitz weiter.

Mit erst zwei erzielten Toren weist die Bilanz auch aus, wo der Hase im Cottbuser Pfeffer liegt: Kaum  Tore. Gab es noch in der letzten Partie serienweise Chancen (von Mamba ungenutzt), so konnte ein Plus in dieser Hinsicht gegen recht versierte Berliner nicht herausgeholt werden. Mamba war im Wesentlichen auf  Eis gelegt und Gehrmann musste noch vor der Pause durch Ziegenbein ersetzt werden. Aber der Neuzugang aus Halle konnte nichts richten. Insgesamt blieb es ein chancenarmes Spiel, das

 von den tief stehenden Gästen klug geführt wurde. Aber auch Meyer  wurde in letzter Konsequenz nicht ernsthaft gefordert. Das Energie nach einer mit Augenzwinkern  noch vertretbaren ersten  Halbzeit im zweiten Abschnitt immer wieder Stückwerk lieferte, war für den erste  Sieg nicht die Voraussetzung. Ein gefährlicher Kopfball von Marc Stein in der Schlussviertelstunde gehörte zu den sehenswerten  Aktionen der Cottbuser. Das Knechtel das Führungstor schoss, bleibt bemerkenswert. Die Deckung ist nicht nur relativ stabil sondern auch scharf im gegnerischen Strafraum. Das war am Sonntag von  den Offensivkräften nicht gerade zu sagen. Wie Cottbus zum Finale noch in Schwulitäten geriet, wurde mit dem taktischen Foul von Karbstein bewiesen, der in der 90. Plus 2. Minute Rot-Gelb sah. Im dritten Spiel der zweite Platzverweis für die Lausitzer. Da geht noch einige schief im  Wollitz-Team, das endlich besser auf die Beine kommen muss.

Cottbus: Meyer – Baude, Knechtel, Stein, Karbstein – Weidlich (85. Müller Punktspielpremiere), Putze (57. Förster), Viteritti, Kruse – Gehrmann (39. Ziegenbein), Mamba. T: 1:0 Knechtel (28.), 1:1 Trianni (32.). Z: 5205.

Die anderen Ergebnisse: Berliner AK – Meuselwitz 1:0, Neugersdorf – Lok Leipzig 1:2, Fürstenwalde Bautzen 0:0, Luckenwalde – Schönberg 1:1, Hertha II – BFC Dynamo 1:0, Neustrelitz – Auerbach 0:1, Nordhausen – RB Leipzig II 5:0 !!!, Jena – Babelsberg 3:0. Tabellenspitze: 1. Jena 12 Punkte, 2. Lok Leipzig 10…  Hajo Schulze - Foto: FCE.


Wieder nur remis für Energie Cottbus: 1:1 gegen Viktoria Berlin /Gerechter Ausgang in mäßiger Partie . Karbstein noch vom Platz


Nächste Pleite : Levy im Sprint raus

Cottbuser Olympioniken warten weiterhin auf eine Medaille in Rio. Nun ist auch der Cottbuser Maximilian Levy im Sprintturnier gescheitert. Mit einem neunten Platz musste der Hoffnungsträger alle Aussichten begraben. Levy schied gegen den Australier Matthews aus. Bereits im Teamsprint war der Lausitzer mit der Mannschaft gescheitert. Stephanie Pohl (ebenfalls RSC Cottbus) scheiterte in der Mannschaftsverfolgung. Cottbuser Chancen liegen nun  nur noch bei Levy im Keirin, Roger Kluge (Endspurt) im Omnium . Die Olympiahoffnungen haben sich aus Cottbuser Sicht nicht erfüllt. 


SOS-Niederlausitzer Fussball : Fehlstart von Wacker / Brieske fetzt

FUSSBALL. 4. Liga : FC Energie Cottbus – Viktoria Berlin1:1

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Brandenburgliga : Eisenhüttenstadt – Guben Nord 1:0;: Krieschow –Eberswalde 3:0.

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Landesliga Süd: Vetschau – Brieske 0:8, Wildau – Briesen 1:1, Schöneiche II – Eisenhüttenstadt 2:2, Guben – Burg 2:0, Storkow – Erkner 1:1, Blankenfelde – Wacker 3:2, Kolkwitz – Hohenleipisch 2:3; Sonntag: Fürstenwalde II – Lübben.

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Landesklasse Süd : Altdöbern – Friedersdorf 2:1, Liebenwerda – Großräschen 2:2, Peitz – Lauchhammer 3:0., Schlieben – Herzberg 3:4, Guhrow – VfB Cottbus 0:0, FSV Lauchhammer – Drebkau 3:0, Döbern – Hohenleipisch II 2:1.

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U 19: Bundesliga : FC Energie Cottbus – Hertha BSC Berlin  0:2 (22., 29. !).


Energie mit voller Pulle ? / Doppelspitze Förster – Mamba möglich / Zwei Ungeschlagene treffen sich

 

Energie Cottbus gegen Viktoria Berlin. Beide Mannschaften konnten am Mittwochspieltag pausieren, treten also unter gleichen Voraussetzungen am Sonntag an. Cottbus und die Berliner blieben an ihren beiden ersten Partien ungeschlagen. Die Viktorianer allerdings mit einem Sieg und einem Unentschieden liegen an 6. Position, Cottbus mit zwei Remis auf dem 13.Platz mit schon   sieben Punkten Rückstand zum drei Siege besitzenden Spitzenreiter Jena. Der Cottbuser Trainer Wollitz will aber von einem Blick auf die Tabelle nichts wissen. „Keine Aussage in  diesem frühen Meisterschaftsstadium“, sagt er. Doch sieben Punkte Rückstand wollen erst wieder einmal zusammengeläppert werden. Deshalb wäre es schon wichtig, das am Sonntag ab 14,05 Uhr im Stadion der Freundschaft mehr als ein Unentschieden herausspringt. Nur ein Sieg heiligt die Gemüter und bringt die Cottbuser besser auf den Kurs in Richtung Tabellenspitze.

 

„Wir brauchen eine hohe Sprint- und Laufbereitschaft gegen Viktoria“ ist sich Wollitz als Voraussetzung für einen vollen Heimerfolg sicher.  Wichtig aber wird sein, dass die Lausitzer endlich Tore schießen und nicht nur mit einer Feldüberlegenheit sich ein Alibi verschaffen. Deshalb besteht die Möglichkeit, Cottbus mit voller Offensivkraft zu erleben. Das wäre eine Doppelspitze mit Benjamin Förster und Streli Mamba, deutet der Cottbuser Trainer an. Der hält sich sonst wie immer sehr zurück. Da Bernhard nach einem kurzen Gastspiel die Zelte schnell abbrach und Cottbus ohne eine Partie verließ – offensichtlich gab es Disziplinschwierigkeiten – wollen die Lausitzer die bis Monatsende noch offene Transferliste nutzen. Zwei starke Spieler im Mittelfeld und für den Angriff wären sicher ein Plus für die junge Elf, die ja  Schwierigkeiten für  erfolgreichen Treibstoff auf der neuen Rollbahn hatte. Aber ist im Marktgeschehen noch etwas ein Spielerschnäppchen zu haben? Das Feld scheint doch ziemlich sondiert zu sein. Die Quoten stehen am Sonntag auf Gastgebersieg. Viktoria Berlin gilt ein wenig als Außenseiter. Dennoch: Ein Kinderspiel wird das Kassieren der drei erwarteten Punkte nicht. jh – foto : hjs


Puck flitzt wieder / Eisbären fraßen die Füchse / Kooperation mit Berlin

Der Puck rutscht wieder auf dem Eis. 2700 Fans erlebten  am Freitagabend den Saisonauftakt mit der Testpartie Weißwasser Füchse gegen Eisgären Berlin. Das DEL-Mitglied  spielte als höherklassiger Gegner seine Stärken voll aus und „fraß“ die Füchse mit einem 8:1 (2:1-5:0-1:o)  auf. Ein e klare Überlegenheit der Hauptstädter aber war ja ohnehin zu erwarten. Doch der Saisonauftakt diente vor allem auch zu einer feierlichen Kulisse beim Abschluss des Kooperationsvertrages zwischen den beiden Klubs. Weißwasser trägt am 19. August beim polnischen Extraligisten Janow die nächste Testpartie aus.


Hohe Trauben : Enttäuschung für die Cottbuser in Rio. Maximilian Lewy scheiterte mit der Teammannschaft im Sprint schon in der Zwischenrunde ! Stephanie Pohl stieg  zeitig in der Mannschaftsverfolgung aus. 


SOS – Litfaßsäule : Vom 12. – 14.8.2016

FUSSBALL. 4. Liga : FC Energie Cottbus – Viktoria Berlin; am Sonntag um 14 Uhr im Stadion der Freundschaft.

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Brandenburgliga : Eisenhüttenstadt – Guben Nord (Freitag); Samstag: Krieschow –Eberswalde.

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Landesliga Süd: Vetschau – Brieske, Wildau – Briesen, Schöneiche II – Eisenhüttenstadt, Guben – Burg, Storkow – Erkner, Blankenfelde – Wacker, Kolkwitz – Hohenleipisch; Sonntag: Fürstenwalde II – Lübben.

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U 19: Bundesliga : FC Energie Cottbus – Hertha BSC Berlin; am Samstag um 12 Uhr im Südstadion.

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EISHOCKEY: Testspiel: Füchse Weißwasser –Eisbären Berlin; am Freitag 18 Uhr.


Frust und Lust des Stefan Wiesner

Weltklasse-Fallschirmspringer Stefan Wiesner ist in den  letzten Tagen der Gefühle durch Lust und Frust gegangen. Gar nicht zufrieden war der Bundeswehrsoldat bei den Militär-Weltmeisterschaften  im russischen Kubinka. In der Disziplin Einzelspringen belegte der Cottbuser nur einen sechsten Platz. „Sechs Zentimeter Abweichung bei acht Sprüngen reichen eben bei der internationalen Konkurrenz auf einen Podestplatz nicht aus“, resümierte  der Oberfeldwebel. Auch im Stilspringen mit verkürztem Programm kam nur Rang 8 heraus. So hatte Stefan Wiesner auch in der Kombination knapp eine Bronzemedaille verpasst. So blieb das Resümee unter den Erwartungen. Immerhin hatte de Cottbuser bei den Militärweltmeisterschaften in den letzten 15 Jahren immer eine Einzelmedaille mit nach Hause genommen.

 

Lust kam dann aber im Urlaub auf. Natürlich auch hier nicht ohne Fallschirmspringen. „Wir hatten in der Familie Grund zum Feiern“, berichtet Stefan. „Zusammen mit meinem Sohn im, Tandem absolvierten wir den  4000. Sprung meiner Mutter über dem Stettiner Haff“. Das Foto zeigt eine eindrucksvolle Studie. Dr. Carola Wiesner, Mitglied des Präsidiums vom Brandenburgischen Landessportbund, war in ihren Zeiten als Leistungssportlerin mehrfache Weltmeisterin. Ihr verstorbener Mann holte acht WM-Titel nach Cottbus. 


Nur Jena hielt die Ohren steif / Alle drei Partien gewonnen /Bautzen und Luckenwalde ohne Punkt

Der Mittwochspieltag in der Regionalliga Nordost brachte diese Resultate :

Meuselwitz - Neustrelitz 0:0, RB Leipzig II - Luckenwalde 3:0, Auerbach - Fürstenwalde 1:3, Babelsberg - Neugersdorf 5:2, Bautzen - Jena 0:1, Lok Leipzig - Nordhausen 2:1, BFC Dynamo - AK Berlin 1:1.

Nur Jena hat bisher alle drei Spiele gewonnen. BFC Dynamo musste sich gegen den Berliner AK mit einem Remis begnügen. Die Schützlinge von Trainer Rydlewicz aber bleiben Zweiter.RB Leipzig II und Lok Leipzig sind der Spitze mit auf den Fersen.  Ohne Punkt  Bautzen und Luckenwalde. Der spielfreie FC Energie rangiert nach drei Runden auf dem 13. Platz.


ZÄHLBARES: Nur noch Drei mit zwei Siegen / Auch Drei ohne Punkte / FCE ungeschlagen – aber kein Sieg

Nach zwei Spieltagen ist die Tabellenspitze geschrumpft. Nur noch drei Vertretungen gewannen beide Partien: BFC Dynamo, Jena und Nordhausen. Ebenfalls drei Vertreter holten noch keinen Punkt: Neustrelitz, Bautzen, Luckenwalde. Energie Cottbus ist zwischenzeitlich erst einmal Tabellenzwölfter. Die Cottbuser sind zwar ungeschlagen, aber mit zwei unbefriedigenden Remis auch ohne Sieg.

Die Torschützenliste wird nach den ersten  beiden Runden von Ziane (Lok Leipzig) angeführt. Er traf dreimal. Dahinter folgen sechs Spieler mit je zwei Treffern. Einziger Cottbuser nach insgesamt 180 Minuten ist Marc Stein, ein Abwehrspieler. Neben ihm vertraut Trainer Wollitz auch auf Baude, Knechtel, Karbstein und Torhüter Meyer als Deckungsasse  in gleicher Besetzung in den beiden ersten Partien. Energie Cottbus zog in den ersten  beiden Partien 11900 Zuschauer an (bei Lok Leipzig 6289) und daheim gegen RB Leipzig II 5655. Dagegen gibt es ganz mies besuchte Spiele. Das Berliner Stadtderby Berliner AK gegen Viktoria Berlin sahen nur 469 zahlende Besucher.

 

Die englische Woche in der Nordostliga bringt am Mittwoch diese Partien : Meuselwitz (13.) –Neustrelitz (17.), RB Leipzig II (6.) – Luckenwalde (18.), BFC Dynamo (1.) – Berliner AK (14.) – Trainerduell zwischen den Ex-Cottbusern Rydlewicz kontra Baumgart; Babelsberg (10.) –Neugersdorf (7.), Lok Leipzig ((4.) – Nordhausen (3.), Bautzen (16.) – Jena (2.), Auerbach (10.) – Fürstenwalde (15.), Die Partien Viktoria 89 gegen Hertha II auf den 21.8. und Schönberg  - Energie auf den 4.9. sind verlegt worden. joha


Worrack lange in der Spitze – Dann 43. / Mittwoch Zeitfahren

Der schwere Kurs in Rio erwies sich dann doch am Sonntag für die Lausitzer Straßenrennfrauen als zu schwierig. Trixi Worrack aus Dissen bei Cottbus fuhr auf dem 43. Rang ein, neben ihr gleich die Forsterin Romy Kasper (44.). Während die Neißestädterin voll ihre Kraft in den Dienst der Mannschaft stellte, gehörte Worrack mit zu den aktiven Fahrerinnen des Feldes. Sie schaffte es bis zum Schlussanstieg 20 km vor dem Ziel in de Spitzengruppe mitzufahren. „Während ich auf den flachen Teilen immer hoffnungsvoll im Feld lag, spürte ich am Berg meine Verletzung schon“, bemerkte die 34jährige Sorbin. Sie war 2012 in London 33. im Einzelfahren geworden. 2008 Athen und 2012 Peking jeweils 24. für die Dissenerin.  Am Mittwoch gibt es in Brasilien wieder Chancen für die Lausitzer Asse. Das Einzelzeitfahren der Frauen steht auf dem Programm. In dieser Disziplin war Worrack vor vier Jahren in London Neunte geworden. 


Trio führt ungeschlagen / BFC Dynamo mit Ballermännern / 12. FC Energie / Trio ohne Punktgewinn


Starkes LKT-Team / Sobolla siegte / 21 Verfolger am Hinterrad

Die Fahrer des LKT-Teams Brandenburg erwiesen sich  beim 55. Lausitzer Radklassiker Cottbus – Görlitz – Cottbus wie erwartet stark. So beendete Carl Sobolla als Sieger das U 23-Bundesligarennen nach 4:4014 h für die 197 km. Das ist ein Durchschnitt auf der flachen Rennstrecke von 42,2 km/h. Der Sieger spürte im Finish in der Sachsendorfer Hegelstraße eine Verfolgergruppe von 21 Fahrern in seinem Hinterrad. 21 Jäger  wurden mit nur sechs Sekunden Rückstand am Ziel gemessen.

 

Darunter befanden sich mit Robert Kessler (7.), Christian Koch (16.) und Jasper Frahm (22.) weitere Männer des Lausitzer Teams. Mit Soballa, Kessler und Koch sicherte sich das LKT-Team auch die Mannschaftswertung. Nach fünf Rennen in Cadolzburg, Chemnitz, Streufdorf, Spremberg und am  heutigen Sonntag in Cottbus ist Carl Soballa von der LKT-Mannschaft als Siebenter bester der Brandenburger Auswahl. Die Gesamt-Einzelwertung wird von Jan Tschernostar vom Rad-Net-Rose-Team angeführt.  97 Fahrer kamen in die Einzelwertung. Bundesliga Frauen: 1. Lisa Küllmer (Koga Ladies; Gesamt : 1. Beate Zemmer (Solar Frauen).jh


Mamba der Chancentod / Er allein  hätte das Spiel entscheiden können / Energie überlegen – aber wieder nur Remis / Zuschauer waren wohl nicht zufrieden: Immerhin 5600 Cottbuser

Geht das schon wieder los? Auch im zuweiten Spiel der Regionalliga Nordost gibt es für den Drittligaabsteiger FC Energie Cottbus nur ein Unentschieden: 0:0 im eigenen Stadion gegen die Boys vom RB Leipzig II. In der vorigen  Woche hatte es ein 1:1 bei Lok Leipzig gegeben. Die spielerisch ordentlich agierenden  Messestädter wurden im Großen und Ganzen von motiviert in die Zweikämpfe gehenden Gastgebern in den meisten Strecken beherrscht. Aber

die erzwungene Feldüberlegenheit erwies sich als brotlose Kunst. Chancen bester Güte konnten nicht verwertet werden. Der fleißige Streli Mamba besaß allein  eine Handvoll supergünstiger Gelegenheiten, erwies sich aber im Abschluss als ABC-Schütze. Der Chancentod schlechthin. Dem Försterersatz aber allein  das Versagen zum erhofften und auch möglichern  Sieg in die Schuhe zu schieben, wäre nicht korrekt. Kein Cottbuser Spieler nahm den gegnerischen Kasten mit einem Volltreffer ins Visier. Viteritti beispielsweise schloss seine Offensivhandlungen oft mit Luftnummern ab. Die Kernschwäche hing den Lausitzern wie Klötzer an den Beinen. So wird wohl der vor dem Spiel von Trainer Wollitz geäußerte Wunsch „Die Zuschauer mögen zufrieden nach Hause gehen“ kaum in Erfüllung gegangen sein. Ein Heimsieg war die Parole!

Der Gastgeber wies erneut eine relativ stabile Abwehrarbeit nach. Die „jungen Bullen“ konnten eigentlich den Cottbuser Keeper Meyer nur einmal mit einem Fernschuss in der ersten Halbzeit fordern, ansonsten blieb es für die mit 20 Fans (!)  angereisten Bundesligareservisten bei einigen „Halbchancen“. Wenngleich die Hausherrn den Takt angaben, viele Aktionen erstickten  auch an  technische Mängel.  Ungenaues Passspiel bremste relativ oft den  Vorwärtsgang und ließ den Reservisten in Ballbesitz klommen. So richtig rund rollte das Cottbuser Spiel nicht. Der Elf fehlte ein Regisseur mit ordnenden Fähigkeiten.

In einer Woche stellen sich die Rotweißen wieder ihren stimmungsvollen eigenen Fans vor. Da Cottbus das Mittwochauswärtsspiel gegen Schönberg verlegt bekam, kommt am Samstag Viktoria Berlin an die Spree. Ist wohl klar, dass die Lausitzer hier die Hoffnungen mit einem ersten Sieg erfüllen wollen. Aber so einfach ist das nicht. Die Regionalliga zeigt  ihre kantigen Seiten. Da hilft nur eins: Chancen nutzen! Im Fußball zählen Tore, denn da gibt es nicht vom Punktrichter Gutschriften für eine feldüberlegen geführte Partie.

Cottbus: Meyer – Karbstein, Knechtel, Stein, Bude – Putze (73. Ziegenbein), Kruse, Viteritti, Gehrmann, Weidlich – Mamba. Z: 5655

 

Nach dem 1:0 am Freitag von Wackerhausens zweitem Sieg  gegen Neugersdorf gab es am Samstag im Berliner Duell AK Berlin gegen Viktoria Berlin ein 1:1. - Jochen Hansen – Foto:  Björn Ziegenbein  gab nach der Freitagverpflichtung eine Viertelstunde seinen Einstand bei den Cottbusern. Eine Bewertung des neuen Offensivmannes kann es noch nicht geben. Foto: Hajo Schulze  


Energie Cottbus kommt nach satten Chancen über ein mageres 0:0 gegen die Reserve vom RB Leipzig daheim nicht hinaus


Vizeweltmeister in Kahsel / Neumann Spitze

Paul Neumann vom Lausitzer Golfclub in Kahsel-Golzig  erreichte mit dem Deutschen Team bei den 11. Gehörlosen Golfweltmeisterschaften ( WDGC-World  Deaf Golf Championships)  in Kopenhagen den 2. Platz. „Wir sind natürlich stolz auf unser Mitglied und freuen uns, einen Vizeweltmeister in unseren Reihen zu haben“, betonte Clubvorsitzender Dr. Frank Käßner.  Das ist der größte sportliche Erfolg in der 21jährigen Club-Geschichte!  Der Lackierermeister aus Spremberg war bereits in diesem Jahr bei den deutschen Meisterschaften der Gehörlosen im Einzel Dritter geworden


Sieben  Cottbuser in  Rio / Smiel fuhr 2012 mit / London 2012 holte Lewy zwei Medaillen

Aus Cottbus werden  fünf Sportler bei den Olympischen Spielen in Rio starten. Das ist eine Version vom „Südostsport“. Als Kriterium gelten die Geburt in Cottbus und Umgebung, in einem Cottbuser Heimatverein und Training in Cottbus und Umgebung. Andere Auffassungen sollten nicht gelten. Immer wieder wird Toni Martin als Cottbuser Starter bezeichnet. Der Zeitfahrweltmeister hat nur einige Tage nach der Geburt in Cottbus gelebt und dann seine Heimatstadt verlassen. Ähnliches gilt für die beiden Hartings  im Diskuswerfen. Sie stammen aus Burg und haben die Kinder- und Jugendsportschule Cottbus  besucht, sie aber  vor Abiturabschluß Richtung OSC Berlin verlassen. So ergibt sich diese Cottbuser Namensliste 2016: Stephanie Pohl (Radsport), Emma Hinze (Radsport), Maximilian Lewy (Radsport), Roger Kluge (Radsport), Trixi Worrack (Radsport), Luis Brethauer (Radsport) und Christian Diener (Schwimmen). Sie gehören dem RSC Cottbus, Endspurt Cottbus und dem PSV Cottbus an. Damit wären sieben astreine Cottbuser in Brasilien am Start. Radsprinter Lewy kam durch eine Hintertür des Reglements zum Ticket. Weil der Bund Deutscher Radfahrer das Kontigent für die Straßenfahrer nicht ausschöpfte, startet er in Rio erst im Straßenrennen und nimmt dann seine Paradedisziplinen Keirin und Sprint in Angriff.  Nach welchen Kriterien der Deutsche Olympische Sportbund die Zuordnung der Athleten vornimmt, bleibt ein Buch mit sieben Siegeln.

 

Zu DDR-Zeiten kamen die Athleten vorwiegend aus dem SC Cottbus. In Seoul 1988 nahmen 9  Sportler an den Olympischen Wettkämpfen teil. Darunter Leichtathleten, Schwimmer, Radsportler, Turner. Erster Cottbuser bei Olympischen Spielen war Hermann Smiel, der im Straßenrennen 1912 in Stockholm startete (Bester Deutscher), Uwe Grabe gilt als erster Starter des SC Cottbus in Mexiko 1968 (Kugel-7.). Bei den letzten Spielen 2012 in London bewarben sich  acht  Starter um die Medaillen. Drei Nominierte aus Cottbus wurden allerdings nicht eingesetzt. Aus der britischen Hauptstadt brachte nur Lewy für Cottbus Medaillen  mit. ( Keirin-2., Teamsprint-3.). 


Die Zuschauer sollen zufrieden sein – Das heißt Energie-Heimsieg

 

Nun müssen sich die Cottbuser Energiekicker im ersten Heimspiel beweisen. Nach dem nicht überschwänglichen Auftakt mit einem 1:1 bei Lok Leipzig steigen die Lausitzer gegen die Reserve des RB Leipzig ein. Sie hat ihr Auftaktspiel gegen die zweite Mannschaft von Hertha BSC gewonnen. Die Boys aus der Messestadt vom Brauseclub kommen also mit einer gewissen Rückendeckung in das Stadion der Freundschaft. Trainer Dieter Wollitz gibt die Devise aus: „ Die Fans sollen zufrieden nach Hause gehen“.  Diese Verschlüsselung ist nur so zu verstehen: Es muss ein Heimsieg her. Alles andere wäre wohl auch eine kleine Enttäuschung, wenngleich die Ansprüche an die völlig neu formierte Energieelf nicht so hoch gestellt werden dürfen.

Im Gegensatz zum Leipziger Spiel dürften personelle Veränderungen im einheimischen Team nur geringfügig ausfallen. Die einzige, auch noch durch Wollitz unbeantwortete Frage, ist die Besetzung des Sturmleaders. Benjamin Förster musste bekanntlich in der Messestadt im Finish nach der 2. Gelben Karte weichen und fehlt damit. Um die zentrale Angriffsposition gibt es also ein wenig Rätselraten. Ob die Cottbuser dennoch ein wenig umformieren bleibt abzuwarten. Putze, Baude und Kruse hatten beim Auftaktspiel erhebliche Anpassungsschwierigkeiten .Aber auch hier ist Geduld gefragt.

Wie SOS meldete, ist der aus Halle gekommene Offensivspieler Björn Ziegenbein (Foto: FCE)verpflichtet worden. Mit einem Einsatz vom Start weg ist kaum zu rechnen, aber auf der Bank sitzen könnte der Transferspieler vielleicht schon und im Falle aller Fälle einen kurzfristigen Einstand geben.

Energie wird eine bessere Form als gegen Lok Leipzig aufweisen müssen, denn die Gästeboys kommen mit viel Eifer und Spielfreude im Hinblick auf einen Platz in der Bundesligaelf ihres Klubs  nach Cottbus. Trainer Wollitz schätzt die Gäste ohnehin als eine „Robuste und temporeiche Elf ein“. So kann sich Cottbus auf ein Spiel gefasst machen, das auch ein hartes Herz in den Zweikämpfen erfordert, um oft in den Ballbesitz zu kommen.

 

Der 2. Spieltag in der Regionalliga Nordost ist über drei Tage verteilt . Freitag. Nordhausen – Neugersdorf; Samstag : Berliner AK – Viktoria Berlin, Energie Cottbus – RB Leipzig  (13,30 Uhr Stadion der Freundschaft); Sonntag :  Hertha II – Schönberg, Neustrelitz – BFC Dynamo, Bautzen – Babelsberg, Jena – Auerbach, Luckenwalde – Lok Leipzig, Fürstenwalde – Meuselwitz. Jochen Hansen


Neuer Mann : Offensiver Ziegenbein

Der FC Energie Cottbus hat seinen Kader für die Regionalliga-Saison

2016/2017 erweitert und Björn Ziegenbein verpflichtet. Der zentrale

Mittelfeldspieler Spieler unterschrieb einen Vertrag bis Juni 2019.

„Björn Ziegenbein ist technisch versiert, spielstark und schlägt

gefährliche Standardsituationen. Er soll unserer Offensivabteilung

zusätzliche Impulse geben“, so Pele Wollitz.

Nach den Profistationen TSV 1860 München, SV Wehen Wiesbaden

und F.C. Hansa Rostock stand Björn Ziegenbein zuletzt beim

Halleschen FC unter Vertrag. Für die Saalestädter stand er in der

vergangenen Saison elf Mal auf dem Platz. Insgesamt blickt der

Dreißigjährige auf 55 Zweitligaspiele zurück, kam in der dritthöchsten

deutschen Spielklasse bereits 115 Mal zum Einsatz und erzielte dort 23

 

Tore und bereitete 20 vor.


Philipp Boy tanzt Tango, Quickstepp und Walzer – Skiprofi sein Teammann

Die einstige Cottbuser Turngröße Philipp Boy versucht sich in einem neuen Metier. Der 29jährige Finanzberater weilt gegenwärtig in Köln und bereitet sich in den  Studios beim Fernsehsender RTL auf die neue RTL-Tanzshow vor. Sein Teamkollege ist der Profiskirennfahrer Benedikt Mayer, der für Deutschland bei den Olympischen Spielen  2014 im Freestyl startete. Auch  Boy besitzt ja Olympiaerfahrungen, war Vierter in Peking (2008)  und 2012 in London (2012) Siebenter mit der deutschen Mannschaft im Kunstturnen.

„Ich wurde vom Sender angesprochen, an dieser Herausforderung mit der Bezeichnung „Dance, Dance, Dance“ teilzunehmen“, betonte der einstige Turnstar am Donnerstag gegenüber dem „Südostsport“. „Wir trainieren unter Leitung von Profichoreographen. Ich habe viel aus mich  herausgeholt und bin fast wieder so fit wie zu meiner besten Zeit im Turnen. Ich finde mich auf dem fremdem Terrain gut zurecht und habe meinen Körper im rhythmischen Takt“.

 

Worum geht es bei dieser Sendung? Die Paare müssen einige der größten Musikvideos und bekanntesten Filmszenen aller Zeiten möglichst originalgetreu nachtanzen. „Die Cottbuser können gespannt sein“, macht der zweifache WM-Zweite 2010 und 2011 im Turnmehrkampf die Zuschauer neugierig. Die erste Sendung strahlt RTL  am 3. September aus. Danach folgt an jedem Freitag die Aufzeichnung der mehrteiligen Staffel. Da darf man gespannt sein, wie sich Boy im Tangoschritt, beim Quickstepp oder Walzer auf dem blanken Parkett bewegt. Jochen Hansen – Foto: hjs


Martina Willing mit Abo bei Paralympics / Fünf Cottbuser nach Rio

Nun ist es auch gewiss : Aus Cottbus vom BPRSV werden fünf Sportlerinnen zu den paralympischen Spielen nach Rio reisen. Die Spiele finden vom 7. bis 18. September statt. Ausschließlich Frauen erhielten ein Ticket. Mit Martina Willing (Leichtathletik-Speerwurf-Foto: hjs)) ist ein Oldie  bei den Wettkämpfen im Zeichen der fünf die Erdteile symbolisierenden Ringe dabei. Ihr werden Medaillenchancen eingeräumt. Ralf Paulo als Cheftrainer des Brandenburgischen Behindertensportverbandes traut einen Treppchenplatz auch Jana Majunke zu. Die Radsportlerin geht ihr sportliches Debüt bei Olympia ab. Weiter nominiert: Kerstin Brachtendorf (Radsport), Alina Rosenberg (Dressurreiten)  und Frances Herrmann (Leichtathletik-Speerwurf). jh


Halbe Million für das Südstadion

Freude beim FC Energie Cottbus. Das Land Brandenburg hilft den Cottbuser Fußballern mit einer halben Million Euro. Das Geld muss zweckgebunden im Südstadion eingesetzt werden. Das Nachwuchsleistungszentrum soll für die jüngsten Kicker  einen Kunstrasenplatz erhalten. Ein kommunaler Akt für die Talenteförderung ! 


Radklassiker mit Schäfer / 55. Cottbus – Görlitz – Cottbus / Sonntagstart in der Hegelstraße

Der Lausitzer Radklassiker Cottbus-Görlitz-Cottbus steht wieder an. Er wird am Sonntag  über 197,5 km gefahren. Start ist um 9,30 Uhr für die Elite in der Sachsendorfer Hegelstraße.  Nach der Wende gegen 11,45 Uhr in der ostsächsischen Stadt Görlitz wird das Fahrerfeld gegen 14,40 Uhr am Start- und Zielpunkt wie seit Jahren in Sachsendorf zurück erwartet. Gastgeber Endspurt 09 schickt mit Stefan Schäfer den dreifachen deutschen Stehermeister mit ins Rennen. Auch die jungen Fahrer des LKT-Teams Brandenburg werden sich wieder mit letztem Einsatz vor den Karren spannen und einen vorderen Platz in dem 16 Team starken Feld ergattern  wollen. Das Rennen gilt wieder als Bundesligarennen der U 23. Wie auch für die Elite der Frauen.  Für diese Wertungen finden bereits am Samstag in Spremberg (13 Uhr) ein Einzelzeitfahren der Frauen und Männer statt.

Das nun schon 55. Traditionsrennen weist eine wechselvolle Geschichte aus. Nicht immer ging es über den Originalkurs und wurde zeitweilig auf die Strecke des Cottbuser Dreieckennens Richtung Drebkau verlegt. Erst 1994 nahmen die Fahrer wieder den alten Flachkurs Cottbus-Görlitz-Cottbus unter ihre Pneus. Eberhard Pöschke hat große Verdienste um dieses bedeutende Lausitzer Radsportereignis. Er holte 2009 den Wettbewerb als deutsche Straßenmeisterschaft der Elite  im Einerfahren nach Cottbus. Mit Martin Reimer vom Gastgeber gewann ein Endspurtfahrer den Titel. Der heutige Omniumspezialist und Olympiastarter Roger Kluge belegte den dritten Rang. Die Dissener Trixi Worrack wurde deutsche Frauenmeisterin der Elite.

Mit Olaf Pollack 1997 und Jan Pokrandt 2003 (verst.) weist die Ergebnisliste weitere Cottbuser Namen aus. Das erste Rennen 1923 gewann der Berliner Anton Orlewicz.

 

Maximilian Walscheid (Team Kuota) trug sich 2015 nach den knapp 200 km in 4:34 h als Gewinner ein. Olympiateilnehmer 2016 Hennig Bommel (Endspurt 09) belegte den vierten Platz. Historie pur !  - Jochen Hansen. – Foto: hjs. Fahrt 2010)


Ridzkowski dankt bei Energie  ab /  Fahle ein Unbekannter

Der Verwaltungsrat des FC Energie Cottbus hat mit Wirkung vom 31. Juli 2016 einen personellen Wechsel im Präsidium vorgenommen. Hagen Ridzkowski bat um Entbindung von seinem Amt, kann den immensen zeitlichen Aufwand dieses Ehrenamts nicht wie erhofft mit seinen  Verpflichtungen als Unternehmer in Einklang bringen. Da ist die Frage erlaubt, ob er das nicht vorher wusste. Ridykowski ist auch Vizepraesident des PSV Forst und Abteilungsleiter Pferdesport. In dieser Eigenschaft leitet er auch die Organisation des mit einem Steherrennen gekoppelten Reit/ und Springturniers im Herbst. Seinen Platz im Präsidium nimmt mit sofortiger Wirkung Werner Fahle (Foto) ein, der als Geschäftsführer der GMB GmbH aus der „Braunkohle“ kommt und über ein exzellentes Netzwerk in die Branche verfügt, teilt der FC Energie mit.


ZÄHLBARES: Rydlewicz-Team mit Paukenschlag: 5:0 / Berliner AK ging ein! / 2,9 Tore je Spiel

Der erste Spieltag in der Regionalliga Nordost : Meuselwitz – Jena 0:2, Babelsberg – Nordhausen 0:2, BFC Dynamo – Fürstenwalde 5:0, Viktoria Berlin – Neustrelitz 3:0, Schönberg – Berliner AK 3:0, RB Leipzig II – Hertha BSC II 2:0, Neugersdorf – Luckenwalde 4:0, Auerbach – Bautzen 2:1, Lok Leipzig – Energie 1:1.

 

Es fielen in der ersten Runde 25 Tore, das ergibt einen Durchschnitt von 2,9 pro Spiel. Auf die Pauke haute der BFC Dynamo. Die Elf vom Ex-Cottbuser Trainer Rene Rydlewicz pustete Fürstenwalde 5:0 weg. Bemerkenswert auch das 4:0 von Neugersdorf mit Trainer Vragel da Silva gegen  Luckenwalde. Der Berliner AK als Mitfavorit bekam gleich die Leviten verlesen und verlor beim Außenseiter Schönberg 0:3.

 

 BFC Dynamo ist erster Tabellenführer vor Neugersdorf  und Viktoria Berlin. Energie Cottbus steht auf dem neunten Rang. Die Lausitzer empfangen am kommenden Sonntag die Reserve des Bundesligisten RB Leipzig, die als Sieger des ersten Spieltages nach Cottbus kommt. Cottbus büßte gleich am ersten  Spieltag einen Spieler ein. Benjamin  Förster sah die gelb-rote Karte.

 


Eine kräftige  Anfangsphase reichte nicht / Lok dampfte nach dem Wechsel stärker / Meyer hatte viel zu tun / Förster gleich mit Platzverweis / Stark: 6300 Zuschauer

Das einzige Unentschieden gab es beim Auftakt in der Regionalliga Nordost  zwischen Lok Leipzig und dem  FC Energie Cottbus: 1:1 (1:1). In Summe ein gerechtes Resultat. Die Aufsteiger drückten nach der Pause mehr auf die Tube. Cottbus ließ sich nach ordentlichem Beginn ein wenig aus der Offensivbahn drängen. So lag die Möglichkeit eines Sieges des Hausherrn noch nahe.  Cottbus verlor Benjamin Förster im Finish durch eine gelb-rote Karte nach Ansicht des Unparteiischen wegen einer Schwalbe. Förster selbst zweifelte diese Entscheidung an. Cottbus hat sicher noch mehr spielerische Potenzen. Die Auftaktleistung war eher durchwachsen, was vielleicht beim Auftakt mit dem neu zusammengestellten Team auch nicht anders zu erwarten war.

Kapitän Marc Stein (Foto)  markierte das hoffnungsvolle 1:0 für die Lausitzer. Nach einem Querschläger in der Lokdeckung erwischte er den Ball mit dem Kopf und konnte die Kugel an dem überraschten Lattendresse vorbei dirigieren. Die Führung entsprach der Spielbeherrschung durch die Gäste. Doch der wackere Aufsteiger ließ sich nicht abschütteln. Mit einer tollen Kombination wurde die sonst sehr geschickt deckende Energieabwehr ausgespielt. Nach einem Querpass erzielte er frei gelaufene Djamal Ziane in der 39. Minute den Ausgleich. Damit wies der Ex-Cottbuser auch im ersten Regionalligaspiel seine Torjägerqualitäten nach. Immerhin war er in der Oberligasaison mit 19 Treffern  der Krösus.

Der zweite Abschnitt begann  ähnlich wie der erste Durchgang. Cottbus wollte die Führung herausholen. Doch mehr und mehr verloren  die Gäste wegen fehlender Ideen  den Zugriff auf da Spiel. Leipzig wirkte in der Offensive druckvoller und besaß auch einige Möglichkeiten zum Führungstreffer. Doch Torwart Meyer bewies wieder seine Cleverness, zumal er oft hohe Bälle zu meistern  hatte. Bis auf einen einzigen Fehler, als er einen Flankenball falsch berechnete, blieb er Rückhalt des Absteigers.  Neben ihm gehörte auch wieder Weidlich auf der rechten Außenbahn zu den fleißigsten  und wirkungsvollsten Akteuren der Cottbuser. Doch wie gegen Union im Testspiel hatte der schnelle Mann  im Bruno-Plache-Stadion nicht wieder so wirkungsvolle Szenen. Mühe gab sich die Cottbuser Elf bis zum Schluss. Trainer Wollitz war auch um mehr Offensive bemüht und wechselte für Putze in der 79. Minute den erst in der Woche verpflichteten Mamba ein. Doch die erhoffte Wende blieb aus.

Bitter für die Cottbuser, das Benjamin Förster wegen einer angeblichen Schwalbe kurz vor dem Abpfiff die gelb- rote Karte sah. Der Angreifer wird den Cottbuser nun im ersten Heimspiel am Sonntag gegen RB Leipzig II sehr fehlen. Mit Stürmern sind ja die Absteiger noch nicht wie gewünscht besattelt.

Cottbus: Meyer – Baude, Knechtel, Stein, Karbstein – Weidlich (90. Matuwila), Putze (74. Mamba), Gehrmann, Kruse, Viteritti – Förster.

 

Tore: 0:1 Stein (12.), 1:1 Ziane (39.) – Z: 6289 !


Energie Cottbus startet mit Remis : 1:1 in Leipzig / Stein Cottbuser Torschütze zum 1:0 / Förster vom Platz


Brachte Kluge zur olympischen Medaille / Michael Max wurde 60

Radsporttrainer Michael Max beging am Samstag (30.7.) den 60.Geburtstag. Zu seinen größten Erfolgen des in Weißwasser geborenen Übungsleiters zählte die Silbermedaille seines Schützlings Roger Kluge (Cottbus) im Punktefahren bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking. Zu den Schützlingen des jetzt in Dissenchen lebenden Trainers zählten auch Danilo Hondo und Jens Glücklich. Jahrelang arbeitete der erfahrene Trainer als Chef beim LKT-Team Brandenburg. Interimsmäßig wurde er als Bundestrainer für den Aufbau einer neuen deutschen Vierermannschaft beschäftigt. Jetzt erfüllt Max Aufgaben im Olympiastützpunkt Außenstelle Cottbus.


Auf  Traditionsrasen beginnt Abenteuer einer jungen Energie-Truppe / Neuer Vereinsabschnitt in der Regionalliga  / Lok von Energie gespeist

Nun geht es los, Energie Cottbus. Die Mission der Lausitzer durch Sprachrohr Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz verkündet : „Wir wollen gleich wieder aufsteigen“. Doch in den letzten Tagen hat der versierte Trainer diese Marschroute wieder auf einen langsameren Kompass gestellt, aber dafür ein neues Ziel herausgegeben: „Energie Cottbus besitzt  das Potential, bis 2022 wieder in der 2. Bundesliga zu sein“. Schön wär`s. Nun aber erst einmal abwarten, wie sich die Lausitzer in ihrer neuen Umgebung als erstes Bewährungsfeld in der 50jährigen Vereinsgeschichte bewähren. Eins ist wohl klar: Auch ein Wollitz kann nicht eine neue Mannschaft als homogene Einheit von heute auf morgen auf den Rasen bringen. Schließlich ist aus der Absteigerelf kein Spieler mehr übrig geblieben, wenn vielleicht von Philip Knechtel abgesehen wird. Doch unverbrauchte, frische Spieler mit jugendlichem Tatendrang vermögen Berge zu versetzen. Sie wollen heraus aus der Viertklassigkit und der Öffentlichkeit durch ihren Einsatz und dem technischen Können zeigen, wer sie sind. Das wird ein Motor für die Elf von der Spree sein, das macht sie auch im Achtzehnerfeld so unberechenbar.

Der Ausgang des Duells Lok Leipzig als Aufsteiger aus der Oberliga gegen Energie Cottbus als Absteiger aus der 3.Liga am Sonntag im Bruno Plache-Stadion besitzt einen hohen Reiz. Auftaktspiele zur Meisterschaft geben immer wieder die erste Marschrichtung an. Die Ergebnisse von Testbegegnungen wie Energie mit dem 1:1 gegen Union Berlin sind Schall und Rauch. Auseinandersetzungen um Punkte beuten  ein paar andere Stiefel. Das die Messestädter in der vergangenen Oberligasaison nicht eine Partie verloren haben, ist auch ein Verdienst von zahlreichen ehemalige Energiespielern. Djamal Ziane beispielsweise ergatterte sich bei den Leipzigern in der letzten Saison mit   19 Treffern die sächsische Torjägerkanone. Aber neben Ziane stehen noch andere Ex-Lausitzer aus früheren Jahren in den Reihen der voll unter Dampf fahrenden  Eisenbahner. Da wären  Daniel Becker, Robert Zickert, Steven Heßler, Paul Maurer und der Keeper Julien Lattendresse die einst in den Nachwuchsmannschaften der Cottbuser ihr Talent bewiesen.  So hat Cottbus seit Jahren ordentliche Ausbildungsarbeit geleistet, aber mit weniger Geschick einen Teil dieser Nashwuchskönner in Cottbus zu behalten., Warum auch immer !

 

Erfreulich bleibt, dass das Vertrauen in den Verein Rot und Weiß kaum einen Knacks erlitten hat. Cottbus hat. Die 1000 dem Verein für den Sonntagsknaller zur Verfügung stehenden Karten wurden rasend schnell verkauft. Rückendeckung also haben die neu aufgestellten Lausitzer. Nun müssen sie aber auf dem Traditionsreichen Rasen der Arena mit Europapokalflair beweisen, dass sie das alte Team mit teilweise lahmen Eigenschaften vergessen lassen wollen. An neuen Namen werden sich die Cottbuser Fans gewöhnen müssen. So könnte der Erstligaauftritt im neuen Zeitabschnitt mit diesem Team aussehen: Meyer; Jeschke, Knechtel, Stein, (Kapitän ?), Karbstein – Putze, Kruse – Weidlich, Bernhardt, Viteretti – Förster (Foto).


Mitbegründer des Cottbuser Boxsports verstorben

Mit Wilhelm Orth aus Cottbus ist im Alter von 94 Jahren ein einst bewährter Funktionär gestorben. Für ihn findet am 8.August die Trauerfeier statt. Zahlreiche Angehörige der Boxsportszene werden dem Mitbegründer des Cottbuser Faustkampfes nach dem  2. Funktionär  hob gemeinsam mit anderen Freunden 1949 den Cottbuser Boxsport wieder  aus der Weltkrieg die letzte Ehre erweisen. Der in Mühlheim / Ruhr geborene ehrenamtliche Taufe. Seine Verdienste besaß er als Vorsitzender des Bezirksfachausschusses Cottbus (1974 – 1978). Er forcierte vor allem die internationalen Beziehungen und knüpfte Verbindungen mit Vereinen in Polen, der CSSR, Rumänien und Bulgarien. In Cottbuser Glanzzeiten leitete Orth zwischen 1963 bis 1967 die damalige Sektion Boxen des erfolgreichen SC Cottbus. Viele Jahre übte er seine ehrenamtliche Tätigkeit auch bei Lok Cottbus aus. 


Energie Cottbus im Favoritenjäckchen / 16mal Cottbuser als Meister gesehen /  Berliner AK und Nordhausen auch oft genannt

Nahezu Einigkeit herrscht bei den Trainern der 18 Regionalliga Nordost-Vereine bei der Frage nach dem Meisterschaftsanwärter Nummer eins. Der FC Energie Cottbus, Absteiger aus der 3. Liga, trauen 16 Experten Rang eins und den direkten Wiederaufstieg zu. Knapp dahinter rangiert mit dem Berliner AK (13 Stimmen) der aktuelle Vizemeister, der den Titel in der vergangenen Saison nur wegen der schwächeren Tordifferenz gegenüber dem künftigen Drittligisten FSV Zwickau verpasst hatte.Immerhin zehnmal wurde der FSV Wacker Nordhausen genannt. Auf den FC Carl Zeiss Jena entfielen sechs, auf den BFC Dynamo und Viktoria Berlin je fünf Stimmen. Zu den Außenseitern gehören auch die U 23 von RB Leipzig (drei) und Aufsteiger Lokomotive Leipzig (zwei). So urteilen einige Trainer:

 Steffen Baumgart (Berliner AK 07): Wir wollen erneut oben mitspielen und ein gewichtiges Wort im Meisterschaftskampf mitreden. Als große Konkurrenten sehe ich gleich mehrere Vereine. Viktoria Berlin und Wacker Nordhausen haben gut investiert. Die U 23 von RB Leipzig besitzt sicher auch Titelambitionen, das liegt schon im Naturell des Vereins. Im Laufe der Saison kristallisiert sich häufig noch die eine oder andere Überraschungsmannschaft heraus. Kandidaten sind zum Beispiel Carl Zeiss Jena und der BFC Dynamo.

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René Rydlewicz (BFC Dynamo-Foto): Für uns geht es in erster Linie darum, attraktiven Fußball zu spielen. Alles Weitere wird sich zeigen, da legen wir uns nicht fest. Ganz oben mitspielen wird bestimmt mein ehemaliger Verein FC Energie Cottbus. Die Infrastruktur stammt noch aus Bundesligazeiten, Energie wird mit aller Macht wieder aufsteigen wollen. Außerdem traue ich dem Vizemeister Berliner AK eine gute Rolle zu.

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Claus-Dieter Wollitz (FC Energie Cottbus): Nach dem Abstieg aus der 3. Liga war es sofort unser Ziel, Rang eins zu erreichen. Bis zum Ende der Transferperiode wollen wir über einen Kader verfügen, mit dem wir dieses Ziel erreichen können. Der Berliner AK hat in der zurückliegenden Saison eine exzellente Runde gespielt und wird erneut ganz oben mitmischen. Auch den FSV Wacker Nordhausen habe ich weit oben auf dem Zettel.

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 Heiko Scholz (1. FC Lokomotive Leipzig): Für uns als Aufsteiger zählt zunächst einmal nur der Klassenverbleib. Wir wollen uns an die Regionalliga gewöhnen, die Saison genießen. Spielerisch soll sich meine Mannschaft weiterentwickeln. Als Titelfavoriten sehe ich den FC Energie Cottbus. Der FC Carl Zeiss Jena will sicherlich auch angreifen. Ebenfalls zum Kreis der Titelanwärter gehört der BFC Dynamo.

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Vragel da Silva (FC Oberlausitz Neugersdorf): Zunächst wollen wir den Klassenverbleib sichern. Wenn das geschafft ist, können wir nach oben schauen und vielleicht etwas Höhenluft schnuppern. Meisterschaftsanwärter Nummer eins ist für mich der Berliner AK. Die starke Mannschaft ist zusammengeblieben, sollte erneut das Zeug haben, oben mitzuspielen. Den FC Carl Zeiss Jena schätze ich ebenfalls stark ein, gleiches gilt für Absteiger FC Energie Cottbus.

 


Auswärtssiege zum Auftakt in der Regionalliga

Mit zwei Auswärtssiegen endeten die beiden ersten Punktspiele in der Regionalliga Nordost. Die als Mitfavorit gestartete Elf von Wacker Nordhausen setzte sich bei Babelsberg 0:3 2:0 durch. Der brandenburgische Pokalsieger  hielt lange zeit dagegen. Ebenfalls mit 2:0 endete die andere Partie Meuselwitz gegen  Carl Zeiss Jena. Die Thüringer hinterließen einen guten  Eindruck und bewiesen, das sie in oberen Drittel mitspielen wollen. Alle anderen Partien der Staffel werden erst am Sonntag ausgetragen. Der Lausitzer Absteiger  Energie Cottbus muss sich beim Aufsteiger Lok Leipzig bewähren. Beginn um 14 Uhr mit Fernseh-Live-T(rbb). 


Zwei Neue für den FC Energie

Der FC Energie Cottbus hat für die Regionalligasaison 2016/2017

 Offensivspieler Streli Mamba und Verteidiger José-Junior Matuwila

 verpflichtet. Beide unterschrieben einen Vertrag bis zum Juni 2017

 plus Option. Der 22-jährige Deutsch-Kongolese Mamba kommt aus der zweiten  Mannschaft des SV Sandhausen, Matuwila ist Deutsch-Angolaner und stand zuletzt bei der TuS Koblenz unter Vertrag. Der 24-jährige kann sowohl auf der linken Abwehrseite, aber auch als Innenverteidiger eingesetzt werden. Beide Spieler verweilten in den vergangenen Tagen zur Probe beim Team und kamen bereits in den

 Testspielen gegen den FK Teplice und Union Berlin zum Einsatz.

 José-Junior Matuwila wird beim FC Energie die Rückennummer Fünf

 tragen, Streli Mamba erhält die Elf.

Streli Mamba kam in der zurückliegenden Spielzeit in der Oberliga

 Baden-Württemberg für die Sandhäuser in allen 34 Saisonspielen zum Einsatz, erzielte dabei zehn Treffer und bereitete fünf vor. José-Junior Matuwila war in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar 25 Mal als

 Verteidiger für die TuS Koblenz aktiv.

 

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