Turbulenzen um das Siegestor / Ziegenbein traf mit Freistoß gegen zehn Meuselwitzer / Zäher Sieg des Favoriten / Überlegen aber kaum Nutzen / Meuselwitz harmlos wie eine Kirchenmaus

  Energie Cottbus wahrte die Favoritenbürde gegen harmlose Meuselwitzer. Mit 1:0 setzten sich die Cottbuser mit einem direkt von  Björn Ziegenbein  verwandelten Freistoßtor (68.) durch. Zu dieser Zeit hatten  die Thüringer nur noch zehn  Spieler auf dem Platz. Vor dem im Cottbuser Lager stark umjubelten Treffer, Indiz des Mühens um einen Erfolg, spielten sich turbulente Szenen ab. Die beschwor Schiedsrichter Florian L e c h n e r  aus Neuburg durch eigenartige Entscheidungen herauf. Zunächst ging Energie Cottbus anfangs der zweiten Halbzeit scheinbar mit 1:0 in Führung. Ein Cottbuser Ball trudelte dem sonst überragenden Meuselwitzer Keeper Steven B r a u n s d o r f (Foto) durch die Hosenträger. Die Kugel bekam er erst eine Umdrehung hinter der Torlinie zu fassen. Lechner besaß zu diesem Vorgang seine eigene, in diesem Falle falsche Sicht. Weiter spielen. Wenig später besaßen die Gastgeber die Gunst des Unparteiischen. Mamba hatte einen gegnerischen Akteur derart im Rücken ohne Ballbesitz unfair gerammt, das er umfiel. Lechner pfiff nicht. Dafür wischte der Meuselwitzer aus Frust nach. Folge: Gelb-Rot. Freistoß für Cottbus. Da fiel das entscheidende Tor. Björn Z i e g e n b e i n schoss direkt ein. Gegen zehn dann etwas mehr  Power aufmachende Gäste in der gesamten Begegnung vorher, aber bekamen die Hausherrn einige Schwierigkeiten. Es blieb aber zu Recht beim Cottbuser Sieg, der mit Glückssträhnen behaftet war und bekannte Schludrigkeiten bei den Rotweißen übertünchte. Die Möglichkeiten nutzte Energie nicht zum klaren Sieg und verhaspelte sich relativ oft in eine tief stehende Deckung des Gegners. Meuselwitz notierte eine einzige reelle Chance während der gesamten Auseinandersetzung, die aber fast das Remis gebracht hätte. Nur hier brauchte der lange Zeit ein Sonnenbad nehmende Torwart Meyer mal die Arme auszustrecken. Fast 4000 Zuschauer mussten mit den Cottbusern um den kostbaren Vorsprung zum ersten Heimsieg zittern. Nur gut, dass sich die Thüringer in der Offensive als eine ganz harmlose Elf entpuppten: Ein Tor in sechs Spielen. Das ist Abstiegsqualität.

Die Qualität des überschwänglich die drei Punkte feiernden Lausitzer riss auch keine Bäume aus. Sie steckte in der Mittelschublade von Spielen, die man sich nicht unbedingt merken musste. Aus Cottbuser Sicht blieb der erhoffte Sieg das Riesenplus in dieser von den Gastgebern im Feldspiel diktierten Auseinandersetzung. Cottbus ist Tabellenneunter, genau in der Tabellenmitte. So haben sich die Wollitz-Schützlinge bisher auch gezeigt, denn Bodenüberlegenheit und Chancen schießen eben keine Tore. Der zu einem starken Stützbein werdende Z i e g e n b e i n  erlöste mit dem Standradtor vorübergehend seine Elf. Doch zehn Meuselwitzer drehten dann ein wenig auf, ohne dass die Cottbuser viel zuließen.

Cottbus: Meyer – Karbstein (46.Mamba), Matuwila, Stein, Baude – Schlüter, Viteritti, , Gehrmann, Ziegenbein – Förster. –

 Tor: 1:0 Ziegenbein (68.), Z: 3904. Jochen Hansen - Foto: Hajo Schulze


SOS-Niederlausitzer Fussball / Wacker bürstet Storkow ab / Krieschow der Krösus

FUSSBALL. 4. Liga Regionalliga : FC Energie Cottbus – ZSG Meuselwitz1:0

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Brandenburgliga: Krieschow – Guben Nord 2:1. Tabelle: Krieschow übernimmt das Kommando. 9 Punkte nach drei Spielen. …15. Guben..

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Landesliga Süd : Vetschau Blankenfelde 3:0, Wildau – Burg 3:3, Schöneicher II – Erkner 1:1, Guben – Lübben 0:2, Storkow – Wacker Cottbus 1:9, Fürstenwalde II – Brieske 3:6, Hohenleipisch – Briesen 0:0, Kolkwitz – Eisenhüttenstadt 0:1. Tabelle:  1.Lübben 9, 2. Hohenleipisch 7, 3. Brieske 6, …8. Wacker Cottbus 4, 12. Guben, 13. Kolkwitz, 14. Burg ….

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Landesklasse Süd : Hohenleipisch II – Drebkau 0:1, Lauchhammer – Cottbus 3:1, Schlieben – Großräschen 3:0, Guhrow – Lauchhammer 4:1, Luckau – Herzberg 1:6, Döbern – Spremberg 2:0, Altdöbern –Liebenwerda 3:1, Peitz – Friedersdorf 0:2. Tabelle: 1. Herzberg 9, 2. Altdöbern 7,…6. Guhrow 4,…8. Peitz 4, 9. Cottbus 4..

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Jugend: A Bundesliga : Energie Cottbus – Dynamo Dresden 2:1. Erster Sieg für Cottbus – Neunter. Torwart S t r a w e c k i rettet den Sieg, hält nach dem 2:1 einen Strafstoß.


Energie Cottbus quält sich gegen zehn harmlose Meuselwitzer zum 1:0-Favoritensieg


Gäste kommen ohne Kanonen / Vielleicht mit einer Betonwand / Cottbuser Ideen gefragt / FCE aber sicherer Favorit

 

Energie Cottbus steht am Samstag vor einem Favoritensieg. Der FC Meuselwitz kommt zur 6. Runde als Außenseiter ins Stadion der Freundschaft, Die bisherige Ausbeute des Vorletzten ist nahezu blamabel. Von den fünf Begegnungen konnten die Gäste nicht einmal gewinnen. Lediglich zwei Remis stehen in der Kladde   des Teams aus der 11 500 Einwohner zählenden Stadt. Aber : In 450 Minuten brachten die Meuselwitzer erst einen Treffer aufs Konto. Schusskanonen befinden sich also nicht gerade in dem Cottbuser Samstagsgegner. So ist zu vermuten, das die eineimische Deckung kaum schwer belastet wird. Die Annahme liegt also nhe, das sich die einheimische Abwehr noch offensiv ins Geschehen einbringt.

Das wird Trainer Wollitz ohnehin seinen Mannen aufgegeben haben, um zeitig für Ruhe und Ordnung mit einem sicheren Vorsprung zu sorgen. In Schusslaune befinden sich ja die Lausitzer. Im Pokal gegen Fürstenwalde brachten die Hausherrn die Lunte ganz schön zum Zünden. Drei Treffer in einem Pflichtspiel dieser Saison gab es noch nicht.

 

Cottbus at als Favorit bei einem Heimsieg den achten Tabellenplatz vor Augen. Der Anschluss nah oben wäre wieder fast hergestellt. Der erste Heimsieg ist eine Pflicht am Samstag in der Fernsehpartie ab 14,05 Uhr. Alles andere wäre in den Bereich der Überraschung anzusiedeln. Cottbus spielt in Bestbesetzung und die Asse   Förster, Mamba, Weidlich und Meyer wollen besonders wieder glänzen. Aber außer Spielwitz werden die Gastgeber auch Ideen ins Geschehen einbringen müssen. Immerhin werden die Meuselwitzer die Deckung verdichten und vielleicht ihr drittes Unentschieden als ihr erklärtes Ziel ausgegeben haben. 

SOS – Litfaßsäule : Vom 9.9. – 11.9.2016

FUSSBALL. 4. Liga Regionalliga : FC Energie Cottbus – ZSG Meuselwitz; am Samstag um 14,05 Uhr im Stadion der Freundschaft.

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Brandenburgliga: Krieschow – Guben Nord; am Samstag um 15 Uhr.

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Landesliga Süd : Vetschau Blankenfelde, Wildau – Burg, Schöneicher II – Erkner, Guben – Lübben, Storkow – Wacker Cottbus, Fürstenwalde II – Brieske, Hohenleipisch – Briesen, Kolkwitz – Eisenhüttenstadt.

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Landesklasse Süd : Altdöbern – Bad Liebenwerda, Luckau – Lauchhammer Ost, Herzberg – Lauchhammer, Cottbus – Döbern, Spremberg – Hohenleipisch II, Drebkau – Altdöbern, Liebenwerda – Peitz, Friedersdorf – Schlieben.

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Jugend: A Bundesliga : Energie Cottbus – Dynamo Dresden am Samstag 12 Uhr.

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EISHOCKEY: Freundschaftsspiel Schönheide (Oberliga) gegen Weißwasser Füchse (2.Liga)  am Sonntag um 17 Uhr.

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LAUFEN. Stauseelauf am Samstag um 10 Uhr; Mittelpunkt die 10-km-Strecke.

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KANU. Drachenbootcup am Sonntag in Berlin-Reinickendorf mit Cottbusern.


MIt vielen "Abschlüssen werden wir uns gegen Meuselwitz belohnen", blickt Energietrainer Wollitz in der PK  auf die Punktepartie voraus


Junger Lausitzer schnuppert Paralympics-Olympisches in Rio

Franz Koalick aus Drebkau ist ein eifriger junger Mann. Der Schüler mit einem Handicap gehört zum Brandenburgischen Präventions- und Rehabilitationssportverein. Er brachte schon etliche Meriten mit in die Lausitz. Bei den jüngsten Nachwuchs-Weltmeisterschaften  brauchte er sich nicht zu verstecken. In seiner Schadensklasse  war er über 100-m- Sieger, und als Zugabe sorgte er noch für Bronzemedaillen über 200 m und im Weitsprung.  Der 17jährige erhielt als Prämie sozusagen eine Reise zu den gegenwärtig in Rio de Janeiro stattfindenden Paralympischen Spielen vom Deutschen Behindertensportverband innerhalb einer kleinen Delegation spendiert. Hier kann sich der Schnelle schon an das besondere Flair der großen Sportfamilie der Menschen mit Handicap vertraut machen. „Das ist doch klar, das ich weiter fleißig trainiere um vielleicht schon in vier Jahren 2020 bei den Paralympics in Tokio die deutschen Farben vertreten zu können“, meint der Schüler ein wenig selbstbewusst vor seinem Ausflug über den großen Teich.


Energie Cottbus nie gefährdet / Souverän in die nächste Runde: 3:0 gegen Fürstenwalde / Starker Ziegenbein

Energie Cottbus hatte im Landespokal der 2. Runde weniger Widerstand als erwartet. Mit 3:0 (1:0) pusteten die Cottbuser ihren Meisterschaftsmitkonkurrenten Union Fürstenwalde aus dem Stadion. Cottbus brauchte nie um das Weiterkommen zu bangen und die Gäste besaßen kaum Torchancen. 2400 Zuschauer sahen den überzeugenden Sieg und Treffer von Ziegenbein (15.), Förster (48.) und Viteritti (54.). Bester Akteur des Siegers Björn Ziegenbein.


Kein Spaziergang an der Spree / Union wird sich ins Zeug legen / Energie darf nicht wieder „Dumm und naiv“ sein

 Als „Dumm und naiv“ bezeichnete Claus-Dieter Wollitz seine Spieler bei der ersten Pleite in der Regionalliga Nordost. Ganz schöner und unfeiner Tobak des Erziehers. Bekanntlich wurde am Sonntag beim neuen Tabellenzweiten FC Schönberg 05 1:2 verloren. Kein 

Beinbruch, es wird nicht die letzte Meisterschaftspartie sein, die in die Binsen geht. Mit diesem die Spieler diffamierenden Urteil spricht aber Wollitz indirekt auch seine Arbeit an, er bildet ja die Akteure aus. Abzuwarten bleibt nun, ob die Lausitzer in der „englischen Woche“ die Kurve kriegen und die „Dummheit und Naivität“ vergessen machen können. Das wird sich am Mittwoch zeigen. Hier müssen die Cottbuser im eigenen Stadion der Freundschaft eine Nachholepartie der 2. Landespokalrunde bestreiten,. Mit Union Fürstenwalde kommt ausgerechnet ein Mitkonkurrent aus der Regionalliga nach Cottbus.

 

Die Unioner sind mit 5 Punkten in der Meisterschaft Tabellen-13., der Gastgeber mit  6 Zählern Ranglisten-11. Also das könnte eine ganz enge Kiste unter Scheinwerferlicht (ab 19 Uhr)  werden, denn die Fürstenwalder werden sich als kleiner Außenseiter mit allen Kräften gegen einen Pokalrausschmiss stemmen. Energie aber hat sich einen Landespokalsieg auf die Fahnen geschrieben, um am Ende als märkischer Cupsieger mit einer Prämie von 100 000 € für das Erreichen der 1. DFB-Pokalrunde die Kasse etwas aufzufrischen. „Dumm und naiv“ dürfen die Rotweißen am Mittwoch nicht sein, denn  das könnte in  die Hosen gehen. Wie schwer Pokaltreffen sind, bekam Cottbus im ersten Durchgang beim Landesligisten Lübben mit einem quälenden 2:1 zu spüren. Ein bisschen gespannt können die Besucher schon sein, wie Trainer Wollitz mit seinen in Schönberg entgleisten Jungs umgeht und wer das Vertrauen für den Mittwochabend erhält.


Energie Cottbus mit erster Niederlage / Jammer bei den Lausitzern / Schönberg kniete sich rein  / Lausitzer ohne Idee beim Tresoröffnen

Zum Jammern. Der FC Energie Cottbus kassiert seine erste Niederlage. Gegen heimstarke Schönberger ziehen die Lausitzer mit 1:2 (1:1) den Kürzeren. Nach dem schnellen Führungstor des Cottbuser Benjamin Förster (4.) aber waren mit dem Offensivglück alle Messen für die Gäste gesungen. Das sie ihre Möglichkeiten nicht nutzten, ist das Versagen der einzelnen Spieler. Das alte Lied: Hinterher jammern wegen der größeren Möglichkeiten bringt nichts. Im Fußball bleibt die alte Weisheit, was ja keine ist: Wer Tore schießt hat auch Chancen zu gewinnen. Vor 1200 Zuschauern beim Favoritenknacker im hohen Norden musste sich Energie beugen. Sicher auch, weil die Lausitzer in den entscheidenden Momenten trödelten. Als in der Schlussphase Energie noch einmal die den Vorsprung blockenden Norddeutschen stark attackierten, fehlte den Gästen Esprit. Aber Cottbus rannte ohne Überlegungen  an und sich fest gegen die verdient siegenden Schönberger, wie das die Hausherren sahen. Sie knieten sich mit aller Leidenschaft ins Geschehen und zwangen damit Cottbus das erste Mal in dieser Saison  in die Knie. Nach dem 2:1 beim BFC Dynamo musste die rotweiße Elf die Heimstärke  der Dorfelf anerkennen.

Dabei aber gingen die Wollitz-Jungs nicht mit fliegenden Fahnen unter.  Eine mittelmäßige Leistung der Viertklassigkeit reichte nicht aus, um den Anschluss nach oben herzustellen. So treten die Lausitzer auf der Stelle, zappeln als Tabellenelfter bereits neun  Punkte (!)  hinter dem verlustpunktfreien Krösus FC Carl Zeiss Jena. Es ist zwar gewagt gesagt: Aber diese Distanz in dem frühen Meisterschaftszeitraum lässt bereits darauf schließen, das der Drittligaabsteiger mit dem Rennen in der obersten Tabellenspitze kaum etwas zu tun haben wird. Da müsste Cottbus schon eine Superserie starten. Aber die jetzige spielerische Berg- und Talbahn lässt daran kein volles Vertrauen aufkommen. Das die Lausitzer Verantwortlichen nach dem bitteren Abstieg trotz klammer Kassen – wer hat denn aber in der 4.Liga auch schon gutes Geld – die komplette Elf  in alle Winde zerfallen ließen, erweist sich wohl jetzt schon als ein Fehler. Eigene Nachwuchsspieler um einen kleinen erfahrenen Stamm gestaffelt hätte vielleicht dem FCE mehr Halt und Gleichmäßigkeit gegeben. So bleibt abzuwarten, wie sich Cottbus weiter positionieren wird.

Cottbus: Meyer – Stein, Baude, Karbstein, Matuwila (75. Mamba) – Putze (75. Gehrmann), Kruse (75. Schlüter mit Debüt), Viteritti, Ziegenbein, Weidlich – Förster.

Tore: 0:1 Förster (4.), 1:1 Zippert (34.), 2:1 Steinwarth (73.Kopfball nach Duellsieg gegen Ziegenbein).-

 Z: 1200. Foto: FCE. 


Energie Cottbus verliert  erstes Spiel : 2:1 für Schönberg / Försters Führungstor (4.) reichte nicht gegen variable Gastgeber


Energie will zweiten Auswärtssieg / Nachholspiel in Schönberg / Schlüter ist bereit / Gastgeber heimstark

Ob es für Energie Cottbus schön wird in Schönberg? Mit den Norddeutschen wird im Nachholspiel der Regionalliga Nordost am Sonntag ab 13,30 Uhr aber schlecht Kirschen essen sein. Im Palmberg-Stadion gewann der Tabellenneunten zweimal und ist nach dieser kleinen Bilanz ungeschlagen. Mit 6:1 Toren wird auch eine gewisse Aussage über die Heimstärke getroffen, die auch der Cottbuser Trainer Claus-Dieter Wollitz bestätigte. „Wir haben unseren Gegner mehrfach beobachtet und eben festgestellt, dass er auf eigenem Terrain ganz schön gefährlich werden kann. Deshalb werden wir es schwer mit einem Auswärtssieg haben“. Allerdings fahren die Lausitzer mit breitem Kreuz nach dem Auswärtssieg beim BFC Dynamo in Richtung Hamburg. Es wird also das Treffen von zwei Mannschaften, die auf ihre jüngsten Stärken bauen. Wer am Sonntag die besseren Nerven und den entscheidenden Schwung mitbringt, könnte die drei Punkte behalten. Aber beide Teams  besitzen ihre Chancen. Zwischen dem gastgebenden Neunten und dem Anreisenden Energie liegt nur ein Punkt, 7:6. Siegt Cottbus, könnten die Rotweißen bis auf den siebenten Tabellenrang vorrücken und hätten hoffnungsvollen Anschluss zum Tabellenvorderfeld gefunden. In Anbetracht des nächsten Heimspiels am 10.9. gegen den bisher sieglosen 16. Meuselwitz ist das eine verlockende Position.

 

Cottbus braucht bis auf den Langzeitverletzten Knechtel niemand zu ersetzen, hat also alle Personalkarten in der Hand. Nur auf wenige  Positionen wird wohl Wolllitz die erfolgreiche Auswärtself von Berlin in Schönberg korrigieren. Der neue Außenbahnspieler Lars Schlüter steht zur Verfügung, wird aber sicher erst einmal auf der Bank Platz nehmen. Eine erste Einsatzchance hat der von Wacker Nordhausen gekommene linke Außenbahnspieler auf alle Fälle. Einen Platz sicher nimmt Ziegenbein ein, der gegen den BFC Dynamo für beide Tore die entscheidenden Pässe gab und auch sonst einen spielerisch starken Eindruck hinterließ. So war er auch der erste Spieler des Drittligaabsteigers, der in der Elf des Tages der Berliner Fu-Wo auftauchte. Foto: Torwart Meyer ist eine de stärksten Stützen der Cottbuser Elf. Foto: hjs 


SOS – Litfaßsäule : Vom 2.9. – 4.9.2016

FUSSBALL: Regionalliga : Schönberg 95 – Energie Cottbus; am Sonntag um 13,30 Uhr.

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 Landespokal 2.Runde: Vetschau – Michendorf, Hohenleipisch – Seelow, Briesen/Maerk – Krieschow, Brieske – Werder, Energie Cottbus – Fürstenwalde (Mittwoch 7.9.-19 Uhr).

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JUGEND : Regionalliga B : Energie Cottbus – RB Leipzig II am Samstag.

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EISHOCKEY : HC Moste – Weißwasser Füchse – am Freitag.

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KANU. Saure Gurkenfahrt Cottbus-Burg-Spreewald. Am Samstag und Sonntag

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KANURENNSPORT. Peitzer Sommerregatta am Sonntag

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HANDBALL. Oberliga Start : LHC Cottbus - Stralsund (Staffelfavorit). Samstag um 19 Uhr Lausitz-Arena.


Lasse Schlüter kam / Transfers abgeschlosen

Der FC Energie Cottbus hat für die Saison 2016/2017 Lasse Schlüter vom SV Wacker Nordhausen verpflichtet. Der linke Abwehrspieler unterschrieb einen Vertrag bis zum Juni 2018 plus Option. Der in Hamburg geborene 24jährige Linksverteidiger durchlief die Jugendabteilung des Hamburger SV, kickte in der zweiten Mannschaft des FC Sankt Pauli und stand seit dem Sommer 2014 beim SV Wacker Nordhausen unter Vertrag. Für die Nordthüringer stand Lasse Schlüter in den vergangen zwei Regionalligaspielzeiten 60 Mal auf dem Feld, erzielte zwei Treffer und bereitete sechs vor. Insgesamt kann er auf die Erfahrung aus 126 Regionalligaspielen zurückblicken.


ZÄHLBARES: Energie ist Elfter und könnte Siebenter werden / Nullspiele Seltenheitswert / Jena der Krösus

Energie Cottbus ist nach vier Spieltag in der Regionalliga auf dem 11. Tabellenplatz gelandet. Das Torverhältnis lautet mit 4:3 positiv. Nach dem ersten Sieg auswärts beim BFC Dynamo müssen die Lausitzer nun am Sonntag um 13,30 Uhr die Nachholepartie beim FC Schöneberg 05 austragen (schon 13,30 Uhr). Gewinnen die Gäste das Mittagsspiel, stießen sie sogar auf den siebenten  Rang vor. Allerdings sind die Norddeutschen bisher in zwei Partien  zu Hause ungeschlagen.

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Krösus der 18er-Liga ist der FC Carl Zeiss Jena. Die Thüringer setzten sich überraschend souverän an die Spitze. Sie haben alle fünf Partien gewonnen und sind mit 12:0 Toren ohne Gegentreffer geblieben. Das ist ein Rang für den Meisterschaftsfavoriten. Mit fünf Punkten Rückstand  im Nacken befinden sich Lok Leipzig, Hertha BSC II und RB Leipzig II ein  Trio in der Verfolgerspur.

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Die Cottbuser Treffer erzielten Stein, Knechtel, Viteritti und Förster. Die Rangliste der Liga wird mit vier Erfolgen  vom Auerbacher Ratifo angeführt. Sieben Spieler brachten es auf je drei Tore.

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Energie Cottbus hat bisher 17 Spieler eingesetzt. Alle vier Punktebegegnungen  fanden von  Trainer Wollitz mit Meyer, Baude, Kruse und Viteritti Berücksichtigung. Je einmal spielten Müller, Czyborra und Jeschke.

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Vorzeitig vom Platz mussten  vom Tabellenelften Förster (Gelb-Rot) und Karbstein (Gelb-Rot) . Je zwei Verwarnungen kassierte Kruse, je eine Baude, Stein, Putze und Weidlich.

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Den bisher höchsten Sieg verbuchte der BFC Dynamo am ersten Spieltag mit 5:0 gegen Fürstenwalde.

 

Erst vier Auseinandersetzungen von  insgesamt 44 endeten ohne Tore 0:0.


Levy Doppelmeister : Nach Sprint auch Keirin

Die Olympia-Teilnehmer von Rio de Janeiro haben bei den 130. Deutschen Meisterschaften im Bahnradsport in Cottbus das Niveau maßgeblich bestimmt.

Sprint-Olympiasiegerin Kristina Vogel (Siegerin Teamsprint, Sprint), Miriam Welte (500-m-Zeitfahren), Emma Hinze (Keirin), Charlotte Becker (Punktefahren), Lisa Klein (Einerverfolgung), Maximilian Levy (Sprint, Keirin), Roger Kluge (Punktefahren) und Joachim Eilers (1000-m-Zeitfahren) unterstrichen in Cottbus ihre gute Form und nahmen jeweils mindestens einen Titel mit in den verdienten Urlaub.

 

Am letzten Tag der fünftägigen Titelkämpfe mit 46 Entscheidungen wurden nochmals mehrere Medaillensätze in der Eliteklasse vergeben. Die Erfurterin Kristina Vogel (Team Erdgas.2012)  siegte im Sprint der Frauen vor Emma Hinze vom RSC Cottbus und Daniela Gaß vom RSV Rülzheim. Im Keirin der Männer sicherte sich Maximilian Levy  (Team Erdgas.2012) wie im Vorjahr das Double. Nach seinem Sprint-Sieg lag der Cottbuser im Keirin vor Jan May und Marc Jurczyk (beide Turbine Erfurt). Nach dem Urlaub muss Levy nochmal zur Operation seiner Schulter.   Im Scratch der Frauen ging der Meistertitel an Alina Lange (Verein Cölner Straßenfahrer) vor Gaß und Michaela Ebert (SC DHfK Leipzig). Bei den Männern siegte der Cottbuser Max Kanter vom LKT Team Brandenburg vor Ex-Weltmeister Lucas Liss (Unna/rad-net ROSE-Team).Am späten Samstagabend hatten sich zudem Nico Heßlich und Achim Burkart (Cottbus/Achern) von den Maloja Pushbikers die Meisterschaft im Zweier-Mannschaftsfahren gesichert.

 

Wermutstropfen : Gähnende Leere im Stadion. Sonntag bei den Finals saßen geschätzte 130 (!) Besucher auf der Tribüne.


Südost-Fußball : Zweiter Krieschow-Sieg / Lübben zieht Storkow aus : 8:0 / Wacker schwächelt

FUSSBALL : Regionalliga  :BFC Dynamo - FC Energie Cottbus 1:2

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Brandenburgliga. Guben Nord- Ludwigsfelde 1:2, Stahl Brandenburg – Krieschow 2:3.

Tabelllenspitze: 1. Waltersdorf 6, Krieschow 6,….15. Guben

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Landesliga Süd : Wacker Cottbus - Fürstenwalde II 1:1, Lübben – Storkow 8:0, Erkner – Guben 7:0, Burg - Schöneiche II 1:2, Eisenhüttenstadt – Wildau 0:2, Briesen – Kolkwitz 0:0, Hohenleipisch – Vetschau 2:0, Briesen – Blankenfelde 0:1

Tabellenspitze : 1. Lübben 6, 2. Hohenleipisch 6, 3. Blankenfelde 6,…7.Brieske, 8. Guben….10. Wacker Cottbus...

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Landesklasse Süd :  Hohenleipisch II – Altdöbern 1:1, Drebkau – Döbern 1:1, Spremberg – FSV Lauchhammer 5:1, VfB Cottbus – Luckau 4:2, Herzberg – Guhrow 1:0, Großräschen – Peitz 1:1, SV Lauchhammer – Schlieben 1:1, Friedersdorf – Liebenwerda 1:4.

Tabellenspitze: 1.Herzberg 6, 2. Liebenwerda 4, 3.Peitz 4, 4. Cottbus 4…

 

Jugend : Bundesliga A : Kiel - Energie 0:2 (0:1). FCE : 9. Kiel 13. ohne Punkt. ; B - Regionalliga: Bores Dresden - Energie Cottbus.  


Maximilian Levy verteidigt Sprint-Titel

Im Sprint der Männer verteidigte der Cottbuser Maximilian Levy (Foto-Team Erdgas.2012) erfolgreich bei den 130. deutschen Bahnmeisterschaften in Cottbus seinen Titel. Der WM-Neunte von Rio de Janeiro im Sprint besiegte im Finale Tobias Wächter (Schweriner SC) nach zwei Läufen. Die Bronzemedaille ging an Eric Engler (Cottbus/Track Team Brandenburg) nach einem 2:0-Erfolg gegen Robert Förstemann (Gera).
Hattrick für das rad-net ROSE Team: Das Quartett hat bei den 130. Deutschen Meisterschaften im Bahnradsport in Cottbus am Samstag zum dritten Mal in Folge den Titel in der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung gewonnen. Die Mannschaft mit Maximilian Beyer (Berlin), Leif Lampater (Rosenheim), Lucas Liss (Unna) und Marco Mathis (Tettnang) siegte im Finale in guten 4:08,891 Minuten gegen das LKT Team Brandenburg (4:10,101). Platz drei ging an das LKT Team Brandenburg II (4:19,293).
 Im Punktefahren der Frauen siegte Olympia-Starterin Charlotte Becker (Berlin/Hitec Products) mit 30 Zählern und verwies Tatjana Paller (Equipe Velo Oberland/24) und Lisa Küllmer (RSC Cottbus/23) auf die Plätze.



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